Projekte

Bei diesen Projekten sind wir federführend oder als Partner beteiligt:

Derzeit untersuchen wir, wie es um die Fließgewässer im Gebiet des Biosphärenparks bestellt ist. Dabei werden alle (zumindest zeitweise) wasserführenden Bäche und Flüsse berücksichtigt. Das sind insgesamt fast 2.000 Kilometer.

Mit Hilfe eines speziellen Erfassungsprogramms können die Fließgewässer abschnittsweise beurteilt werden. Ein wichtiges Kriterium für gefährdete Arten wie Koppe und Steinkrebs ist die Durchgängigkeit. Verbauungen stellen oft unüberwindbare Hindernisse dar.

Ein weiteres Augenmerk liegt auf der voranschreitenden Verbreitung von sogenannten invasiven Neophyten. Eingeschleppte Arten wie japanischer Staudenknöterich oder Indisches Springkraut sind schnellwüchsig und verdrängen auf manchen Standorten die heimischen Pflanzen. 

Die Kartierung dient als Grundlage für zukünftige Naturschutzprojekte. Voraussichtlich werden wir bis 2019 damit beschäftigt sein.

Nähere Infos hier.

Ansprechpartnerin: Birgit Rotter

Bereits zum dritten Mal dürfen wir ein vom BMVIT gefördertes Projekt durchführen! Nach "Echoortung - Bildungsecho" und "Innoholz" widmen wir uns mit dem aktuellen Projekt

den analogen und digitalen Technologien zur Erforschung der Natur. Nähere Infos hier.

Ansprechpartnerin: Alexandra Wieshaider

 

 

Haselmaus-Forschung

Was ist eigentlich eine Haselmaus?

Der Name trügt: Mauseklein ist sie, keine Frage, aber beobachtet man die Haselmaus bei ihrer Hauptbeschäftigung, sieht man auf den ersten Blick, dass es sich nicht um eine echte Maus, sondern um eine Verwandte des Siebenschläfers handelt: Zur Fellkugel gerollt verbringt sie das halbe Jahr in typischer „Schlafmaus-Schlafstellung“ im Winterschlaf. Und auch sonst ist sie eine Anhängerin verdöster Tage. Erst im Dunkel der Nacht klettert sie aus ihrem Nest, um in der schützenden Höhe von Bäumen und Sträuchern nach Futter zu suchen.

Da sie eine Vielfalt an Nahrungsquellen nutzt, gilt sie als Anzeiger für artenreiche Wälder und bunte Heckenlandschaften. Im Biosphärenpark Wienerwald findet sie ein Mosaik genau solcher Lebensräume, ein Fleckchen Erde also, das sich gut eignet, den Gefährdungszustand der geschützten Art zu erforschen. Bleibt die Herausforderung, das Tierchen zu finden. Mauseklein, verschlafen und versteckt – eine Haselmaus nachzuweisen ist keine leichte Aufgabe.

Citizen Science - Mitmachen erwünscht!

Interessierte Personen aller Altersstufen sind deshalb herzlich eingeladen, uns bei unserer Suche nach dem seltenen Kleinsäuger zu unterstützen. Im Citizen Science-Projekt „Blick ins Dickicht“ gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich an der Erforschung der Haselmaus zu beteiligen:

Hobby-Haselmaus-Forscher gesucht!

Der Trick mit der Haselnuss - Fraßspuren suchen

Spurentunnel basteln und Pfotenabdrücke sammeln

Nistkasten-Netzwerker werden

 

Hier geht's zum Citizen Science Projekt "Was wuselt da am Waldesrand?"

Zu den Wildbienen zählen auch die Hummeln, die in Österreich mit 46 Arten vertreten sind. Hier eine Erdhummel (Bombus terrestris) auf blühender Schneeheide. Foto: Gernot Waiss

Lebensweise von Wildbienen:

Die Honigbiene hat in Österreich 690 wilde Verwandte, die sich ausschließlich vegetarisch von Blütenpollen und Nektar ernähren.

Dabei sind viele Arten sehr wählerisch und besuchen nur Pflanzen einer bestimmten Familie, z.B. Lippenblütler. Etwa 10% der heimischen Wildbienen sind sogar auf eine einzige Pflanzenart spezialisiert.

Umgekehrt brauchen die Pflanzen Wildbienen für ihre Bestäubung.

Im Gegensatz zur staatenbildenden Honigbiene leben die meisten Wildbienen solitär. Außerdem haben sie als erwachsenes Tier nur eine kurze Lebensdauer von wenigen Wochen. Für die erfolgreiche Fortpflanzung brauchen Wildbienen passende Nistplätze. Das können je nach Art sandige Bereiche am Boden, morsches Holz oder hohle Pflanzenstängel sein. Es gibt sogar Arten, die verlassene Schneckenhäuser als Kinderstube verwenden. In diesen geschützten Orten überwintern dann die Eier, aus denen im nächsten Jahr Larven schlüpfen. Ein Pollenvorrat in jeder Brutzelle stellt sicher, dass sich die Larven satt fressen und dann verpuppen können.  

Besonders wichtig für das Überleben von Wildbienen ist eine geringe Entfernung zwischen den richtigen Futterpflanzen und den passenden Nistgelegenheiten, da kleinere Arten nur etwa 300 m weit fliegen können.

Der Forstbetrieb Wienerwald setzt mehrere Maßnahmen zur Wildbienen-Förderung um:

  • In Kooperation mit dem Biosphärenpark Wienerwald Management wurden Hecken gepflanzt, die zu verschiedenen Jahreszeiten blühen und den Wildbienen reichlich Nahrung bieten.
  • Auf Wildäckern, die als Äsungsfläche für Reh- und Rotwild angelegt wurden, werden statt der üblichen Wildackereinsaat spezielle Samenmischungen von wildbienenfreundlichen Pflanzen ausgebracht.
  • Beim Freischneiden von Forststraßen werden an sonnigen Stellen zusätzliche Freiflächen, sogenannte "Bienenbuchten" geschaffen, die ein Aufkommen von Blühpflanzen ermöglichen. Gerade im geschlossenen Wald sind das willkommene Nahrungsquellen für Wildbienen.
  • In Zusammenarbeit mit dem ÖBf-Naturraummanagement begutachteten darüber hinaus Experten einzelne Flächen, erfassten das Wildbienen-Vorkommen und formulierten weitere gezielte Fördermaßnahmen.

Selbstverständlich profitieren von den Wildbienen-Fördermaßnahmen auch andere Tiere. Heckenbewohner wie Zauneidechse, Haselmaus und Neuntöter finden Unterschlupf. Käfer und Schmetterlinge dürfen an dem bunten Blütenangebot mitnaschen. 

 

Ansprechpartnerin: Martina Keilbach

Die Wildkatze gilt bislang in Österreich als ausgestorben. In den vergangenen Jahren ist diese scheue Mäusejägerin jedoch zurückgekehrt. Im Waldviertel gelangen seit 2009 mehrere Nachweise von Wildkatzen.


Es gab Hinweise, dass sich die Wildkatze auch im Wienerwald wieder angesiedelt haben könnte. Als Mitglied der „Plattform Wildkatze“ engagieren sich die Österreichischen Bundesforste schon seit einigen Jahren für den Schutz und die Förderung der Wildkatze in Österreich. Von Dezember 2013 bis ins Frühjahr 2014 wurde mit Hilfe der sogenannten Lockstockmethode im Wienerwald nach ihr gesucht. Dazu werden Holzpflöcke aufgestellt, deren Oberfläche so rau ist, dass Haare hängen bleiben, sollte sich eine Katze daran reiben. Die Lockstöcke sind für die Wildkatzen attraktiv, weil sie mit Baldriantee eingesprüht werden. Dessen ranziger Geruch lockt Katzen in der "Ranzzeit" genannten Paarungszeit an. Hängengebliebenen Haare werden abgesammelt und im Labor analysiert. Denn nur durch eine genetische Untersuchung kann man Wildkatzenhaare eindeutig nachweisen.

Inzwischen liegen die Analyse-Ergebnisse vor: Leider waren keine Wildkatzenhaare dabei. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass es im Wienerwald gar keine Wildkatzen gibt. Daher wird an "wildkatzenverdächtigen" Orten weitergeforscht. Hinweise auf Wildkatzen werden nach wie vor gerne entgegengenommen!

Der gekürzte Projekt-Endbericht steht als Download zur Verfügung (ganz unten auf der Seite).

Die aktuelle Neuauflage der Broschüre "Aktiv für Wildkatzen" bietet Anregungen für Forstleute, Landwirte und Jäger und steht ebenfalls als Download (ganz unten auf der Seite) zur Verfügung. Sie können die Broschüre auch bestellen unter wildkatze [AT] bundesforste [.] at

 

Dieses von EU, Bund und Land Niederösterreich geförderte Forschungsprojekt wurde vom Naturschutzbund initiiert und in enger Kooperation mit dem Biosphärenpark Wienerwald Management durchgeführt.

 

Ansprechpartnerin: Martina Keilbach

Wildkatze (Foto: Martina Keilbach)

 

Wer mehr über die Wildkatze erfahren will, kann sich auf der Homepage www.wildkatze-in-oesterreich.at ausführlich informieren.

  

ACHTUNG - Wildkatze gesucht!

 

Wenn Sie glauben, eine Wildkatze gesehen zu haben, melden Sie Ihre Hinweise bitte auf: www.wildkatze-in-oesterreich.at oder unter 0662/642909-13. 
 

Ihre Angaben sind ein wichtiger Beitrag zur Forschung über den Status der Wildkatze in Österreich!

Infos zur Unterscheidung von Wild- und Hauskatzen finden Sie hier.

 

 

 

 

 

 

 

 

Als „Neobiota“ bezeichnen Wissenschaftler Organismen (Pflanzen, Tiere oder Pilze), die seit der Entdeckung Amerikas 1492 in ein neues Gebiet gelangt sind – meist durch menschlichen Einfluss. Neben nützlichen „alten Bekannten“ wie Erdapfel und Paradeiser sind manche dieser Neuankömmlinge extrem resistent und neigen dazu, die ursprünglich heimischen Arten zu verdrängen. Diese Problemarten nennt man „Invasive Neobiota“ oder „Invasive Alien Species“ (IAS). Neben der Zerstörung von Lebensräumen wird die Verbreitung gebietsfremder Arten als eine der Hauptursachen für den weltweiten Artenrückgang genannt.

 

Im Rahmen des 2011 bis Frühjahr 2015 laufenden, von Bund, Land Niederösterreich und EU geförderten Projekts widmeten sich die Bundesforste gemeinsam mit dem Umweltbundesamt und dem Biosphärenpark Wienerwald Management der Neobiota-Problematik. Im Fokus stand ein Vergleich unterschiedlicher Methoden zur Eindämmung von Drüsen-Springkraut, Robinie, Staudenknöterich und Riesen-Bärenklau.  Begleitend fand intensive Bewusstseinsbildung in der Region statt: Informationsveranstaltungen, Exkursionen und Informationsmaterial klärten über den Umgang mit „Problemarten“ auf und leisteten so einen Beitrag zum Schutz der Artenvielfalt im Biosphärenpark Wienerwald.

 

Nach Projektabschluss liegen nun Steckbriefe von bedeutenden invasiven Neophyten, eine Broschüre für Gartenbesitzer („Aliens aus dem Garten“) und eine Strategie für den Umgang mit Neobiota im Biosphärenpark Wienerwald vor. Informationsveranstaltungen und die Betreuung ausgewählter Neophyten-Standorte werden weitergeführt. Bei Interesse an einer Informationsveranstaltung wenden Sie sich bitte an biosphaerenpark [AT] bundesforste [.] at.

 

 

Die Broschüre sowie ein ergänzendes Glossar finden sie im Download-Bereich. Der Endbericht des mittlerweile abgeschlossenen Projekts steht ebenfalls als Download (unten auf der Seite) zur Verfügung!

 

Die Steckbriefe sind sowohl einzeln als auch als Gesamtdokument (pdf, ca. 2 MB) verfügbar. 

 

Weitere Infos über die Broschüre "Aliens aus dem Garten" finden sie hier.

 

 

Ansprechpartner: Gernot Waiss

 

 

 

 

TIPP: Auf den Seiten der Umweltberatung finden Sie interessante Informationen über heimische Gehölze im Garten (siehe auch bei den "Links" ganz unten auf dieser Seite) sowie Bezugsquellen von Bio-Jungpflanzen oder Bio-Saatgut. 

 

 

Bunte, artenreiche Wiesen werden immer seltener. Gemeinsam mit dem Naturschutzbund NÖ und dem Biosphärenpark Wienerwald Management haben die Österreichischen Bundesforste daher ein Musterprojekt zum Schutz von Wiesen entwickelt, das vom Land Niederösterreich und der Stadt Wien (MA 22 und MA 49) finanziell unterstützt wurde.

Auf den rund 500 untersuchten Wiesen im Biosphärenpark Wienerwald konnten so zahlreiche Pflanzen gesichert und wieder zum Blühen gebracht werden – darunter auch seltene Orchideenarten.

Unsere Broschüre „Aktiv für Wiesen und Weiden(pdf, 3,2 MB) gibt einen guten Überblick über die wichtigsten Wiesenarten und zahlreiche praktische Tipps für eine naturgerechte Bewirtschaftung – denn nur gemeinsam mit den Landwirten der Region, die diese Wiesen bewirtschaften und auf die Bedüfnisse seltener Arten Rücksicht nehmen, kann der Schutz wertvoller Wienerwaldwiesen gelingen.

Weitere Infos finden Sie hier.

 

Ansprechpartnerin: Alexandra Wieshaider

Seit 2009 werden im Biosphärenpark Wienerwald und im Wildnisgebiet Dürrenstein junge Habichtskäuze angesiedelt – und dieses vom FIWI (Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien) geleitete Projekt, das wir gemeinsam durchführen, ist ein voller Erfolg. Mehrere Habichtskauzpaare haben in freier Wildbahn bereits Nachwuchs bekommen. Langfristig sollen die Populationen in Niederösterreich eine Verbindung mit den Habichtskäuzen nördlich und südlich von Österreich aufnehmen – und so dauerhaft das Überleben der Habichtskäuze sichern.

Wenn Sie mehr über den Habichtskauz erfahren wollen, können Sie sich auf der Projektwebsite ausführlich informieren.

Zusammenfassung der Veranstaltung „Der Habichtskauz in Österreich –Zwischenbilanz eines Wiederansiedelungsprojektes aus ExpertInnensicht“

Ansprechpartnerin: Martina Keilbach

 

An ausgewählten Standorten im Wienerwald untersuchte das Institut für Waldbau der BOKU die Bestandes-, Verjüngungs- und Totholzdynamik von Buchen- und Eichenbeständen. Besondere Berücksichtigung erhielt die Lichtökologie dieser Wälder. Es wurde erforscht, welchen Einfluss unterschiedliche Lichtverhältnisse auf die Verjüngung der Eiche haben. Aus den Ergebnissen sollen Rückschlüsse für die Weiterentwicklung eines nachhaltigen Ressourcenmanagements in Buchen- und Eichenwäldern gezogen werden.

 

Den Endbericht zum Download finden Sie hier

Weitere Infos zum Projekt erhalten Sie hier.

 

 

Ansprechpartnerin: Alexandra Wieshaider

 

Der Klimawandel stellt Waldbewirtschafter vor enorme Herausforderungen: Denn Wälder, die in 100 oder mehr Jahren stabil, vielfältig, produktiv und erholsam sein sollen, müssen bereits heute verjüngt werden. Um mit der Ungewissheit, wie unser Wald auf künftige klimatische Verhältnisse reagieren wird, aufzuräumen und Verantwortlichen waldbauliche Alternativen in die Hand zu geben, starteten Bundesforste, BOKU und Biosphärenpark Wienerwald Management das Projekt ADAPT. Für Bestände, die sich in der Prognose bis 2100 als besonders gefährdet herausstellten, wurden angepasste Managementstrategien entwickelt. Diese Strategien werden nun auf sechs Testflächen in die Praxis umgesetzt. 2015 wurden diese Flächen ausgewählt und ein Konzept zur langfristigen Beobachtung der Bewirtschaftungserfolge erarbeitet. 

 

Ansprechpartnerin: Alexandra Wieshaider

Die Kernzonen des Biosphärenparks sollen zu den „Urwäldern von morgen“ werden und somit langfristig zur Sicherung der Biodiversität beitragen. Entwicklung wird erforscht, indem man die Veränderungen der Natur in regelmäßigen Abständen dokumentiert - vor allem, was die Veränderung der Bestandesstruktur, der Baumartenzusammensetzung und den Totholzvorrat betrifft. Schon an der Dokumentation des Ausgangszustands  haben die Bundesforste mitgearbeitet. Auch bei der Erhebung des derzeitigen Zustands sind wir aktiv beteiligt.

Nähere Infos zum Projekt finden Sie hier.

Ansprechpartnerin: Alexandra Wieshaider

Im Rahmen eines österreichweiten jährlichen Monitorings betreuen die Bundesforste zwei Monitoring-Routen im Raum Merkenstein am Hohen Lindkogel. An je 15 Zählpunkten entlang einer fix vorgegebenen Strecke werden hierbei sämtliche in einem Zeitraum von fünf Minuten festgestellten Vogelarten akustisch und visuell erfasst. Die Daten fließen in eine von BirdLife Österreich betreute Datenbank ein.

Darüber hinaus werden Brutbeobachtungen seltener Waldvogelarten von Bundesforste-Mitarbeitern an BirdLife gemeldet.

Ansprechpartner: Gernot Waiss

Im Biosphärenpark Wienerwald, einer Region mit einem vergleichsweise hohen Waldanteil von 63 Prozent, liegt die Durchführung eines Projekts mit Holzbezug auf der Hand. Das dachte sich auch das Biosphärenpark-Team, das diese Projektidee bei der FFG (Forschungsförderungsgesellschaft) erfolgreich eingereicht hat. Nach einem Fledermausprojekt vor einigen Jahren ist "innoholz" das zweite, vom bmvit geförderte FFG-Projekt, das wir durchführen durften.

Von April 2013 bis Ende Juli 2014 verfolgten SchülerInnen den Weg des Holzes vom Samen bis zum Endprodukt. Die erste Aktion für die teilnehmenden Schulklassen war eine Waldexkursion, die von WaldpädagigInnen des Biosphärenpark-Teams geleitet wurde. Ausgestattet mit forstwirtschaftlichem Grundwissen besuchten die SchülerInnen ein Sägewerk oder versuchten sich als Holzforscher. Schließlich setzten sie eigene Ideen zu innovativen Holzprodukten in die Tat um. Ergänzend wurde ein Einblick in computergesteuerte Bearbeitungsmethoden und neue Technologien bei der Holznutzung geboten, z.B. in Form von Biomasse als alternative Energiequelle zur Stromerzeugung.

Unterstützt wurde das Projekt von BOKU (Institut für Holztechnologie und nachwachsende Rohstoffe sowie KinderBOKU), BFW (Institut für Waldgenetik), dem Sägewerk Heiligenkreuz, Wien Energie (Kraftwerk Simmering) und INNOC (HappyLab). Zusätzlich konnte die Firma Lenzing als Sponsor gewonnen werden.

 

Ansprechpartnerin: Martina Keilbach

 

 

 

Streuobstwiesen stellen einen besonders artenreichen Lebensraum dar. Um diese selten gewordenen Biotope zu fördern, wurden seit 2010 insgesamt mehr als 700 Obstbäume alter heimischer Sorten auf unseren Wiesen gepflanzt, 80 davon im Zuge einer Mitarbeiteraktion der Österreichischen Bundesforste.

Auch für jede der 51 niederösterreichischen Biosphärenpark-Gemeinden und 7 Wiener Bezirke im Biosphärenpark wurde ein Obstbaum zum zehnjährigen Jubiläum gepflanzt. Mehr dazu hier.

Ansprechpartnerin: Alexandra Wieshaider

Trocken- und Halbtrockenrasen sind artenreiche und gleichzeitig stark bedrohte Lebensräume. Im Rahmen eines vom Biosphärenpark Wienerwald Management geleiteten Förderprojektes unterstützen die Bundesforste den Erhalt von Trockenrasen durch gezielte Rodungen bzw. dazugehörige Pflegemaßnahmen im umliegenden Wald und die Erstellung von Biotopkarten.

Nähere Infos finden Sie hier.

Ansprechpartnerin: Alexandra Wieshaider

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