Original WILDFANG

Der Original WILDFANG der Bundesforste ist Fisch in seiner ursprünglichsten Form. Er wächst vom Ei bis zum Fang in freier Wildbahn inmitten kristallklarer Seen heran – und das mindestens vier Jahre lang, damit die natürliche Nachkommenschaft und seine Mindestgröße garantiert werden können. Letzteres wird über die Maschenweite der Netze strikt kontrolliert.

Nur wenige Fische werden jährlich gefischt - maximal so viele, wie jedes Jahr nachwachsen. Das ist die reinste Form der Nachhaltigkeit. Die Fische sind einzigartig und bestechen durch höchste Qualität. Dank der natürlichen und intensiven Bewegung der Fische ist ihr Muskelfleisch fest und gut strukturiert. 

Entnommen wird der Fisch wie zu Zeiten der ersten urkundlichen Erwähnung (1280) des gewerblichen Fischfangs im Salzkammergut von den Berufsfischern der Bundesforste von traditionellen Plätt'n aus. Diese im Salzkammergut typischen, langgezogenen, schmalen Holzboote dienen den Fischern als Transportgerät und werden zum Ausbringen der Fangnetze verwendet. 

Die Vermehrung bleibt ganz der Natur überlassen - auf so genannte Laichfischerei wird bewusst verzichtet. So würde man eine weit größere Anzahl an Fischen erhalten, wenn man den Laich in einer abgeschotteten Umgebung ohne natürliche Feinde in Sicherheit brächte. Bei der Laichfischerei greift der Mensch jedoch bereits in den Kreislauf der Natur ein und umgeht den natürlichen Ausleseprozess.

Durch den Verzicht auf Laichfischerei unterstützen die Bundesforste mit den Original WILDFANG-Fischen aus dem Salzkammergut die genetische Vielfalt und tragen zu deren Erhalt bei.

 

Fischer beim Einholen des Netzes am Grundlsee
Foto: ÖBf/Wolfgang Simlinger

Netzfischerei am Grundlsee 
Foto: ÖBf/Wolfgang Simlinger

Hallstätter Reinanke
Foto: ÖBf-Archiv/Clemens Ratschan

Seesaibling
Foto: ÖBf-Archiv/Clemens Ratschan

Räucherfische auf dem Feuer am Grundlsee
Foto: ÖBf/Franz Neumayr

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