Susanne Langmair-Kovács

Susanne Langmair-Kovács

Nachhaltigkeit und Umweltschutz +43 (2231) 600-3170 susanne.langmair-kovacs [AT] bundesforste [.] at

Verantwortungsvoll mit unseren Ressourcen umgehen

Als Nachhaltigkeitsunternehmen tragen die ÖBf gleichermaßen ökologische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Verantwortung. Das Bekenntnis zum Schutz von Natur und Umwelt ist im ÖBf-Leitbild verankert: „Wir erhalten und verbessern die uns anvertrauten natürlichen Ressourcen und die Vielfalt des Lebens.“

 

Der Umweltschutz ist für uns in vielen Bereichen ein wichtiges Thema. Das beginnt beim Umgang mit Ressourcen in unseren Büros und geht weiter zur Pflege der Wälder, zur Ernte und zum Transport des Holzes. Er betrifft die Mobilität der Mitarbeiter im Außendienst und nicht zuletzt auch die Bewirtschaftung unserer Immobilien. In all diesen Bereichen wollen wir die negativen Auswirkungen unseres Handelns auf das Lebensumfeld der Menschen und den Naturhaushalt so gering wie möglich halten. Wir wollen die hohe Qualität von Luft, Wasser und Boden erhalten und versuchen, fossile Energieträger so sparsam wie möglich einzusetzen, um dem Klimawandel  wirksam entgegenzutreten. Umweltbewusst handelnde MitarbeiterInnen spielen dabei eine genauso wichtige Rolle wie klare Richtlinien, wie sie etwa für den Einkauf erarbeitet wurden.

Umweltziele

Die ÖBf streben in ihrem täglichen Handeln danach, 

 

  • unnötige Ressourcenverbräuche, in erster Linie bei Energie, Betriebsmitteln und Wasser zu vermeiden bzw. vermindern,
  • bei Ressourcenverwendung Auswirkungen auf die Umwelt – Emissionen in Atmosphäre, Ein-/Ableitung in Gewässer, Nutzung von Böden, Erzeugung/Entsorgung von Abfällen, lokale Phänomene (Staub, Lärm, Einfluss auf Landschaftsbild…), Auswirkungen auf Biodiversität – so gering wie möglich zu halten.

Die jährliche Erfassung und Analyse der Umweltdaten ermöglichen es, sowohl auf Betriebsebene als auch auf Ebene des Gesamtunternehmens wirkungsvolle Maßnahmen zu setzen. 

Klimaschutz

Einen wichtigen Teilbereich des Umweltschutzes bildet der Klimaschutz. Der Wald und seine Bewirtschaftung spielen dabei eine tragende Rolle. Die Bäume nehmen bei ihrem Wachstum CO2 aus der Luft auf speichern Kohlenstoff im Holz. Wird das Holz geerntet und zu Produkten verarbeitet, bleibt der Kohlenstoff darin gebunden. Wird das Holz als Energieträger eingesetzt und verheizt, entsteht nur soviel CO2, wie der Luft beim Wachstum entnommen wurde. Es verhält sich – im Gegensatz zu fossilien Energieträgern – klimaneutral.


Unsere 2011 beschlossene ÖBf-Klimaschutzstrategie setzt daher einerseits bei der Förderung des Waldwachstums an. Andererseits soll der CO2-Ausstoß, der im Betrieb durch die Nutzung fossiler Energieträger verursacht wird, gesenkt werden. Darüber hinaus engagieren sich die ÖBf im Bereich der erneuerbaren Energien als Produzenten von Ökostrom. Der Schwerpunkt liegt auf Kleinwasserkraftwerken.

 

Ziel der ÖBf-Klimaschutzstrategie ist es, den CO2-Ausstoß bis 2020 um 16% gegenüber dem Jahr 2010 zu senken. In Summe sollen mehr als 16.800 t CO2 eingespart werden. Dazu dienen Maßnahmen wie der Einsatz moderner Holzerntemaschinen, die Optimierung der Holztransportwege, Spritspartrainings für DienstautobenützerInnen, die Förderung des Umstiegs auf öffentliche Verkehrsmittel sowie Energiesparmaßnahmen bei Gebäuden und im Bürobetrieb.

 

Um Einsparpotenziale bewerten und die Wirkung der Klimaschutzmaßnahmen überprüfen zu können, erstellen die ÖBf jährlich nach internationalen Standards eine Klimaschutzbilanz. Damit zählen sie nicht nur innerhalb der Forstbranche zu Vorreitern im Klimaschutz. Seit 2009 wird zahlenmäßig dargestellt, wieviel CO2 der ÖBf-Wald gespeichert hat – als Saldo aus Zuwachs und Entnahme von Holz – und wie hoch der CO2-Ausstoß im Gesamtunternehmen war. Regelmäßig ist die Senkenleistung des Waldes um ein Vielfaches höher als die Emissionen. 2012 waren es 907.000 t CO2 gegenüber 23.861 t CO2. Auch mit der Renaturierung von Mooren, die so wie der Wald ein wichtiger Kohlenstoffspeicher sind, leisten die ÖBf einen Beitrag zum Klimaschutz.

 

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