Rechtliche Grundlage

Die Bundesforste wurden 1997 aus dem Bundesbudget ausgelagert und als Österreichische Bundesforste AG neu gegründet. Alleinaktionär ist die Republik Österreich, die durch den Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und Wasserwirtschaft vertreten wird.  

Rechtliche Grundlage für die Tätigkeit der Österreichischen Bundesforste ist das Bundesforstegesetz 1996, das mit der Ausgliederung der Bundesforste aus dem Bundesbudget geschaffen wurde. 

Es regelt den Umgang mit der Flächen der ÖBf (z.B. kein Verkauf von strategisch wichtigen Flächen wie Wasserressourcen, Gletscher- oder Nationalparkflächen), legt Auflagen für Natur- und Umweltschutz fest (z.B. Erhalt von Trink- und Wasserreserven, Erhaltung des Waldes als Schutzgebiet und Erholungsraum) und verpflichtet gleichzeitig zu einer nachhaltigen, Gewinn bringenden Bewirtschaftung der Wälder. 

Seit der Ausgliederung und Neugründung ist das Unternehmen ein erfolgreicher und gewinnbringender Leitbetrieb der Forstbranche in Österreich und in Europa. Zusätzlich wurden in den letzten Jahren mit neuen Unternehmenskonzepten weitere wichtige Entwicklungsschritte gesetzt und die Unternehmensstruktur laufend angepasst. Die insgesamt 12 Forstbetriebe haben eine sehr hohe Eigenständigkeit und können dadurch optimal auf die unterschiedlichen regionalen Anforderungen eingehen. 

So konnten solides Wachstum in allen Geschäftsbereichen und wirtschaftlicher Erfolg des Unternehmens nachhaltig gesichert werden.

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