Naturschutz

Prozessschutz

Dynamik im Lebensraum Wald

Die Österreichischen Bundesforste setzen sich für den Schutz und den Erhalt der letzten natürlichen und unfragmentierten Ökosysteme mit besonders hohem Schutzwert ein. Bei Berücksichtigung des so genannten Prozessschutzes, sind das Altern und Zusammenbrechen ganzer Baumbestände insbesondere in Nationalparks und Wildnisgebieten erlaubt. Es geht dabei nicht nur um den Verfall einzelner Biotopbäume. Sturmereignisse, Insekten- oder Pilzbefall bringen eine Auflichtung, führen zu Lückenbildung oder gar flächenhaftem Aufbrechen des Kronendachs – Raum für eine neue Phase der Waldentwicklung kann dadurch entstehen.

Das Netzwerk und Mosaik aus Flächen mit Pioniergehölzen, offenen Bodenstellen, Bereichen mit vielfältigem Totholzangebot, Bruchstämmen, Astgewirr und umgedrehten Wurzeltellern ist ein Meilenstein für den Erhalt der Biodiversität natürlicher Waldökosysteme.

Die Schaffung von Wildnis(entwicklungs)gebieten wird als mögliche Naturschutzoption im Rahmen der ÖBf-Gesamtstrategie angesehen. Umgesetzt wurde die Erweiterung des Wildnisgebiets Dürrenstein und die Etablierung des Wildnisgebiets Sulzbachtäler, Vorarbeiten wurden für andere Gebiete geleistet. Machbarkeitsstudien auf Gebieten der ÖBf werden erarbeitet.

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Broschüre Magische Wälder

ÖBf

2021

Magische Wälder


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