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Tagungsbericht - Forststraßen als Lebensraum?

Redaktion: Astelbauer-Unger (Punkt für Punkt), Gerald Plattner (ÖBf), Martina Schwantzer (ÖBf)

10.12.2019

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Programm

11. ExpertInnenforum "Forststraßen als Lebensraum?"

21.11.2019

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Biologische Vielfalt an Forststraßen
Zoologisch-botanische Fachergebnisse aus dem LE-Projekt 14-20 - Forststraßen als Lebensraum

Helwig Brunner, ÖKOTEAM und Mark Ressel, grünes handwerk

21.11.2019

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Rahmenbedingungen (des BMNT) für den Forststraßenbau

Georg Greutter, BMNT, Abteilung III/4

21.11.2019

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Multifunktionsstreifen – Nomen est omen

Christian Fraissl, Umweltdachverband

21.11.2019

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Reichtum an Kleinstrukturen schafft Lebensraum

Eckart Senitza, Pro Silva Austria

21.11.2019

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Lichtblicke: Gestaltung von Kleinstlebensräumen an Straßenrändern im Wienerwald

Alexandra Wieshaider, FB Wienerwald ÖBf

21.11.2019

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Naturschutz im Bewilligungsverfahren – Praxisbeispiele

Clemens Neuber, Ziviltechnikerbüro Neuber

21.11.2019

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Best-Practice Handlungsleitfaden zur Biodiversität an Forststraßen

Thomas Steinmüller, ÖBf Dienstleistungen

21.11.2019

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11. ExpertInnenforum "Forststraßen als Lebensraum?"

Die Aufschließung durch Forststraßen gehört zu den Voraussetzungen einer sachgemäßen und nachhaltigen Waldbewirtschaftung. Aus naturschutzfachlicher Sicht handelt es sich um einen Eingriff in das geschlossene Waldökosystem, mit seinen diversen standörtlichen bis lokalen Wirkungen. Je nach Blickwinkel und Kontext können Forststraßen und ihre Wirkungen mit positiven, negativen oder auch ambivalenten Bewertungen verbunden sein und durch verschiedene Interessengruppen oft kontrovers gesehen und diskutiert werden.

Um auf dieses Themenfeld erstmalig eine wissenschaftlich fundierte und praxisorientierte Sichtweise zu erhalten, wurde im Jahr 2017 das bundesweite Ländliche Entwicklung LE 14-20 Projekt „Forststraßen als Lebensraum“ unter der Projektträgerschaft der Österreichischen Bundesforste und mit Unterstützung der Europäischen Union, des Bundes und der Länder gestartet. Die Forststraße und ihre Böschungen wurden in den Fokus gerückt, mit dem Ziel diesen Sonderstandort und die dort vorhandene Biodiversität näher zu betrachten. 

Ziel dieser Fachtagung war es nun, eine Plattform zu bieten um ein differenziertes Bild auf Forststraßen als Lebensraum zu zeichnen. Die Frage nach der naturschutzfachlichen Relevanz von Forststraßen und die Möglichkeiten der Förderung von Biodiversität wurde aus verschiedenen Blickwinkeln diskutiert. Neue Erkenntnisse und auch der auf diesem Weg entstandene Best-Practice-Handlungsleitfaden, der die bestmögliche Entfaltung von Standortspotentialen sowie die Minimierung von ökologischen Risiken an Forststraßen bei Planung, Bau und pflegerischer Gestaltung aufzeigen soll, wurde hierbei erstmalig einer breiten fachlichen Öffentlichkeit vorgestellt.

 

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