
Know-how
Unsere langjährigen Erfahrungen verbinden wir mit aktuellen Erkenntnissen aus der Wissenschaft. Im Rahmen unserer Projekte und Dienstleistungen teilen wir dieses Know-How auch gerne – und unterstützen etwa bei Naturschutz- oder Wiederansiedlungsprojekten oder der Entwicklung nachhaltiger Gewässerbewirtschaftungskonzepte.
Projekt „BioDiMoBot“: Autonome Unterwasserroboter für Bio-Monitoring von Seen
Das Geschäftsfeld Fischerei koordiniert die Mitarbeit der ÖBf innerhalb des Konsortiums bestehend aus Universitäten aus Graz, Pisa, Brüssel und Durham sowie Industriepartnern im Bereich Systemischer Forschung, Kohlenstoffspeicherung (Carbon Kapture Ltd.) innerhalb des HORIZON EUROPE Projektes „BioDiMoBot“.
Nach dem Kick-Off des Projektes Anfang Februar 2025 in Graz werden nun in den nächsten Wochen seitens der ÖBf als Consultant und mögliche zukünftige Anwenderin die Anforderungen an das autonom agierende System an Roboter und Messeinrichtungen im Projekt für Süßwasseranwendungen formuliert.
Mit unseren Fragestellungen und Anforderungen ermöglichen wir eine umsetzungsorientierte Produktentwicklung. Darauf aufbauend werden im nächsten Schritt einzelne Roboter und deren Elemente und Einrichtungen konstruiert, programmiert und im Millstättersee unter Naturbedingungen erprobt. Das Projekt hat eine Laufzeit von 5 Jahren.


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Methodenentwicklung zur Untersuchung und Bewertung der Fisch- und Krebsbestände ausgewählter alpiner Kleinseen
Alpine Kleinseen sind wertvolle Lebensräume für heimische Fisch- und Krebsarten. Im Gegensatz zu größeren Seen werden Gewässer unter 50 Hektar jedoch bisher nicht durch die gesetzlich geregelte Zustandsüberwachung erfasst. Gleichzeitig stehen viele dieser Seen zunehmend unter touristischen und fischereilichen Druck.
Um die bestehende Wissenslücke zu schließen, wurde das durch den Europäischen Meeres-, Fischerei- und Aquakulturfonds (EMFAF) geförderte Projekt ins Leben gerufen. Von April 2023 bis März 2026 wurden acht Seen im Besitz der Österreichischen Bundesforste in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Wasserwirtschaft in Scharfling und dem technischen Büro für Gewässerökologie blattfisch e.U. umfassend untersucht.
Ziel des Projekts war es, eine verlässliche Datengrundlage zu schaffen und praxistaugliche Methoden für deren Erhebung in alpinen Kleinseen zu entwickeln. Die Untersuchungen zeigten, dass keine einzelne Methode alle Anforderungen erfüllt. Je nach Gewässer und Fragestellung sind unterschiedliche Verfahren oder Kombinationen von Methoden notwendig, um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten.
Als zentrales Projektergebnis wurde ein Leitfaden entwickelt, der die Auswahl geeigneter Untersuchungsmethoden für alpine Kleinseen erleichtert. Darüber hinaus wurden konkrete Empfehlungen für eine nachhaltige Bewirtschaftung der Seen erarbeitet. Diese bilden die Grundlage, um heimische Fisch- und Krebsbestände langfristig zu schützen, und sie bei Bedarf gezielt wieder aufzubauen.
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Zahlreiche umgesetzte Projekte
Integratives ökologisches Gewässermanagement an Traun und Alm
Ökomorphologische Gewässerkartierung
Methodenentwicklung zur fischereilichen Datenerhebung
Eine genetische Spurensuche
Seelauben-Monitoring
Wilderansiedelung der Erlitzen im Erlaufsee
Wildkapfenmonitoriung im Nationalpark Donau-Auen
Initiativen zum Schutz und Erhalt der heimischen Krebse
