Wienerwald

Biosphärenpark Wienerwald

Wir sind Partner in einer einzigartigen Region

Hilfe gesucht!
Goldschakal (c) Robin Sandfort

Goldschakale bitte melden!

Im Rahmen eines Forschungsprojektes sammelt die Universität für Bodenkultur Sichtungen des Goldschakals. Besonders wertvoll für dieses Projekt sind Hinweise, speziell von Jägern aber auch von Nicht-Jägern.

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Tipp
Buchenbestand (c) Patricia Lechner

Regenerationspfad

Nutzen Sie die positive Wirkung des Waldes und begeben Sie sich auf einen speziell entwickelten Pfad, wo Sie unter fachkundiger Anleitung verschiedene Stationen absolvieren.

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Rückblick

Das war die Bundesforste Waldferienwoche!

Mehr Fotos finden Sie hier.

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Der Biosphärenpark Wienerwald

- eine einzigartige Region

2005 wurde der Wienerwald von der UNESCO als einer von weltweit über 700 Biosphärenparks anerkannt. Er ist etwa 105.000 Hektar groß. Hier soll Nutzung und Schutz der Natur in Einklang gebracht werden. 

Ein Biosphärenpark ist eine Modellregion für nachhaltige Entwicklung. Das bedeutet, dass neben der Bewahrung der Natur- und Kulturvielfalt auch eine ökologisch und sozial verträgliche Regionalentwicklung unterstützt wird. Durch Bildungsangebote und Öffentlichkeitsarbeit sollen sich BewohnerInnen und BesucherInnen Wissen über die Natur aneignen können. Außerdem werden innovative Ideen gemeinsam umgesetzt und Forschungsprojekte unterstützt.
 

Zonierung

Um die unterschiedlichen Bedürfnisse von Mensch und Natur unter einen Hut zu bringen, braucht ein Biosphärenpark eine Zonierung. Das heißt, es gibt verschiedene Zonen, in denen der menschliche Einfluss auf die Natur unterschiedlich groß ist.

  • Kernzone: Hier hat die Natur Vorrang. Im Wienerwald handelt es sich bei den Kernzonen fast ausschließlich um Waldflächen. Die forstwirtschaftliche Nutzung durch den Menschen wurde eingestellt.
     
  • Pflegezone: Diese Flächen sind durch traditionelle menschliche Nutzung entstanden, z. B. Streuobstwiesen und Weiden. Die Bewahrung dieser artenreichen Landschaftselemente ist nur durch eine Fortsetzung der - oft aufwändigen - Pflegemaßnahmen sichergestellt.
     
  • Entwicklungszone: Wie der Name schon sagt, sollten hier die Ideen für ein gelungenes Miteinander von Mensch und Natur entwickelt werden. Dies gilt für alle Bereiche des menschlichen Lebens: Kultur- und Bildung, Land- und Forstwirtschaft, Industrie und Verkehr usw.
     

Die Bundesforste - Partner im Biosphärenpark

Als regional gut vernetzter Akteur arbeiten die Bundesforste engagiert an der Erhaltung und Weiterentwicklung dieser einzigartigen Region mit.

  • Die Österreichischen Bundesforste sind nicht nur größter Grundeigentümer (ein Drittel der Gesamtfläche des Biosphärenparks ist im Besitz der Bundesforste), sie haben auch den Löwenanteil der besonders geschützten Kernzonen eingebracht: 75 Prozent der Kernzonen liegen auf Bundesforste-Flächen. (Info-Folder zu allen ÖBf-Kernzonen gibt es als Download!)
     
  • Das in den Forstbetrieb Wienerwald eingebettete ÖBf-Biosphärenpark-Team kümmert sich um Besucherbetreuung und Öffentlichkeitsarbeit. Es setzt Maßnahmen im Naturraummanagement um und unterstützt Forschungs- und Monitoringprojekte in der Region – natürlich in enger Abstimmung mit dem Biosphärenpark Wienerwald Management.

 

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