Nationalpark Donau-Auen (c) Franz Kovacs

Nationalpark Donau-Auen

Aufgaben

Die Auwald-Lebensräume in ihrer gesamten Wirkungsweise zu verstehen, ist eine große Herausforderung und besonders in einem Nationalpark sehr wichtig.

Der Wunsch, die Natur sich selbst zu überlassen und jeden menschlichen Eingriff zu vermeiden, ist ein Ideal, das in der Praxis nicht funktioniert. Zu kleinräumig ist das Schutzgebiet, zu stark der Einfluss aus der unmittelbaren Umgebung, zu markant sind die Spuren der Vergangenheit und die Interessen der Gegenwart.

Ob Hochwasserschutzdamm, Treppelweg, Schifffahrtsrinne, Verkehrsbrücken, Uferstraßen, oder Donauradweg, Gas-Pipeline, Stromleitungen und Ausflugsverkehr - jedes Detail wirkt auf den Lebensraum ein.

Die Schwierigkeit liegt darin, der Wildnis möglichst nahe zu kommen – so, als gäbe es keinen menschlichen Einfluss, gleichzeitig aber doch einzugreifen, um die negativen Kräfte möglichst gut abzufedern. Die Liste der notwendigen Aktivitäten ist lang. Dabei gilt es nicht nur Spuren früherer Nutzungen aktiv zu beseitigen, sondern auch bestehende und zukünftige Ansprüche in den Nationalpark zu integrieren.

Die Österreichischen Bundesforste sind als größter Grundbesitzer seit der Gründung 1996 aktiv in das Management des Nationalparks Donau-Auen eingebunden und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung dieser Aufgaben.

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