BP Wienerwald

Rätselhafte Wienerwäldlerin - Wer bin ich?

Gesucht war eine „fromme Sängerin“

Zeichnung: Patricia Lechner

Die Mönchsgrasmücke (Sylvia atricapilla)

Diese rätselhafte Wienerwäldlerin ist an ihrer, beim Männchen schwarzen, beim Weibchen und bei Jungvögeln rotbraunen „Mönchskappe“ gut zu erkennen.

Man kann sie in Laub- und Mischwäldern, aber auch in Parkanlagen und Gärten antreffen, wo sie sich geschickt durch das dichte Gebüsch bewegt. Über freies Gelände fliegt sie dagegen nur sehr ungern.  

Ab Mitte März kehrt sie aus ihren Überwinterungsgebieten zurück und erfreut uns wieder mit ihrem wunderschönen Gesang.

Warum hat der Vogel aber den Namen „Grasmücke“? Hier klingt noch ein wenig Althochdeutsch durch, früher hieß er „Gra-Smucka“, was so viel wie „grauer Schlüpfer“ bedeutet und sich auf die Vorliebe der Grasmücken für dichtes Gebüsch bezieht, durch das sie problemlos hindurchschlüpfen.

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