LIFE+ Projekt Ausseerland

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Mehr als 45 neue Tümpel für den Alpen-Kammmolch wurden im Förderprojekt angelegt. Ob dieser die neuen Laichplätze findet und annimmt, klärt ein Monitoring.

Die Projektleiterin DI Anna-Sophie Pirtscher gibt bei der Jahressendung des Ausseer Regionalfernsehens (ARF) einen Rückblick auf 5,5 Jahre LIFE+ Projekt "Ausseerland" und eine kleine Vorschau, wie das Projekt enden wird.

Einsatz für die Alm und für das Birkwild: Im Rahmen des Bergwaldprojektes des Alpenvereins in Zusammenarbeit mit dem LIFE+ Projekt "Ausseerland" der Österreichischen Bundesforste ging es Latschen und Grünerlen an den Kragen, um freie Almwiesenflächen für das Birkwild zu schaffen. Neun Freiwillige aus dem In- und Ausland vergrößerten und vernetzten so auf 1.400 m Seehöhe den Lebensraum des Birkwildes.

Für ein Monitoring der Steinkrebse muss man bei Dunkelheit unterwegs sein. Das lange Aufbleiben wurde belohnt: Die 2015 und 2016 ausgesetzen Steinkrebe konnten im Gewässer mit Reproduktionsnachweis bestätigt werden. Die Freude über diesen Erfolg war groß!

Das Ausseer Regionalfernsehen (ARF) begleitete Revierleiter Andreas Pircher ins Kemetgebirge, wo aktiv Maßnahmen zur Lebensraumgestaltung und -vernetzung für Raufußhühner umgesetzt werden. Das Auerwild und Birkwild proifitieren davon und die Zählergebnisse zeigen einen Anstieg der Populationen.

"Seelaube, Männlich, 184 und 53g, ...." hört man es über den Toplitzbach rufen. Die Zählung des Laichzuges der Seelauben findet statt und dabei wird nicht nur die Anzahl der Fische bestimmt, sondern auch ihr Geschlecht und ihre Kondition. Mehr als 8000 Fische sind durch die Händer der Zähler gewandert und die Aussage, dass es dieser seltenen Fischart im Grundl- und Toplitzsee gut geht, kann zu recht getroffen werden.

Durch die Unterstützung von Teilnehmerinnen und Teilnehmern einer Umweltbaustelle in Kooperation mit dem Österreichischen Alpenverein lassen sich Pflegemaßnahmen im Moor effizienter umsetzen. Spaß, Austausch über die Natur und gemeinsames Anpacken für sinnvolle Maßnahmen inklusive.

Das Ökosystem Moor ist oftmals durch früheren Torfabbau oder Drainagierung gestört. Durch den Einbau von Spundwänden aus Holz und Pflegemaßnahmen wird versucht den Wasserhaushalt zu stabilisieren und so diese Lebensräume vor dem Austrocknen und Verschwinden zu bewahren.

Über Jahre hat man nun auf den perfekten Winter gewartet: Heuer ist es soweit – es gibt genug Schnee in den Hochlagen, sodass bodenschonende Holzernte mit dem Schlepper - auf einer Fläche von 25 Hektar in den Forstrevieren Bad Aussee und Kemetgebirge - möglich ist. Das Ziel: Lichte Wälder als Lebensraum für den Auerhahn erhalten und gestalten.

Geht den Fischen im Ödensee im Winter die Luft aus? Um dieser Fragestellung auf den Grund zu gehen und frühzeitig notwendige Gegenmaßnahmen einleiten zu können, haben wir gemeinsam mit dem Bundesamt für Wasserwirtschaft und Seenkunde Wasserproben entnommen und deren Sauerstoffgehalt analysiert.

Im November 2017 wurden in der Salza und am Rödschitzbach Sperren und Sohlschwellen durch die jeweiligen Zuständigkeiten (WLV und Amt der steiermärkischen Landesregierung Abt.14 bzw. der BBL Liezen) entschärft. Ziel war es die Durchgängigkeit der Flusssysteme für Steinkrebs und Koppe wiederherzustellen.

Die 5. Ausseer Naturraumgespräche widmeten sich dem Thema "Ökosystem Moor". Die 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erweiterten ihr Wissen um diesen speziellen Lebensraum und fanden Platz zum Austausch in den Pausen.

Schülerinnen und Schüler der Neuen Mittelschule und dem Erzherzog-Johann-BORG Bad Aussee haben Beiträge zum Thema "Zeitlose Seewiese" gestaltet, welche in einer Ausstellung im Jagdhaus bei der Seewiese in Altaussee zu besichtigen sind. Mit einigen Ansprachen und guter Musik wurde die Ausstellung am 28. September 2017 eröffnet.

Wenn wertvolle, offene Lebensräume wie Moore und Almflächen drohen zuzuwachsen, braucht es den Einsatz von Werkzeugen und körperliche Arbeit, um sie zu schützen. Im Rahmen einer Umweltbaustelle in Kooperation mit der Alpenvereinsjugend halfen elf junge Leute freiwillig bei Pflegeeinsätzen mit.

Das Ausseer Regionalfernsehen (ARF) nahm an den 3. Ausseer Naturraumgesprächen zum Thema "Raue Zeiten für Raufußhühner?" teil und berichtet von der Veranstaltung am Grundlsee.

Bei der diesjährigen Kontrolle der Steinkrebs-Bestände entstand dieses Video, das zeigt, wie ein Steinkrebs das Spezialrohr mit eingeschweißten Querverstrebungen zum flussaufwärts wandern nutzt. Kleiner Hinweis: Steinkrebs bewegt sich auf der rechten Seite vor dem Querbalken. 

Video zur Verfügung gestellt von LimAG

Tümpel bieten einer Vielzahl von Amphibien Lebensraum. Das Ausseer Regionalfernsehen (ARF) berichtet über die im Zuge des LIFE+ Projekts "Ausseerland" neu geschaffenen Tümpel und die darin vorkommenden Arten wie Gelbbauchunke oder Alpen-Kammmolch.

Neophyten sind nicht heimische Pflanzenarten. Viele davon wachsen und gedeihen in der schönen Kulturlandschaft des Ausseerlandes. Im LIFE+ Projekt werden sie bekämpft. Wie man sie am besten im Griff hat und von vornherein vermeidet, das zeigt ein Beitrag des Ausseer Regionalfernsehens (ARF).

Die ersten Maßnahmen im Wald werden umgesetzt und das Ausseer Regionalfernsehen (ARF) berichtet von einer naturnahen Durchforstung am Altausseer See.

Video-Beiträge über das Life+ Projekt Ausseerland

Das LIFE+ Projekt der Bundesforste im Ausseerland  wird in einem Beitrag des Ausseer Regionalfernsehens (ARF) vorgestellt. 

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