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Der „Zweitname“ („Goldamsel“) des relativ großen (18 – 24 cm) Pirols weist auf seine auffällige Färbung hin: Die Männchen besitzen einen zitronen- bis goldgelben Rumpf, Flügeldecken und Schwanzfedern sind schwarz. Jüngere Weibchen sind mattgrün gefärbt, mit hellerer, gelblich gesprenkelter Unterseite. Ältere Weibchen ähneln in ihrer Färbung stark den Männchen.Der leise Zwitschergesang der Männchen dient als Erkennungsmerkmal zur Unterscheidung und kann mit „dü-delüü-lio“ oder „büloo-büloo“ umschrieben werden. Bei Störung oder Erregung ist ein heiseres “wiächt” oder “chräi” zu hören. Fühlt der Pirol sich angegriffen, ein hohes “gickgickgick” (“djick-jick”).Das großflächige Zurückdrängen lichter Wälder mit hohen Altholzbeständen (z. B. Auwälder) sowie von Streuobstwiesen hat den Pirol bei uns zu einer recht seltenen Erscheinung werden lassen. Als obligate Zugvögel überwintern die Pirole vorwiegend in der Südhälfte Afrikas.