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Auma Obama zu Besuch im Bundesforste-Wald der Zukunft

Utl.: Auma Obama und Doris Schmidauer auf Lokalaugenschein im Wald der Zukunft – Neue Initiative zur Wiederaufforstung in Kenia

Prominenten Besuch empfing Rudolf Freidhager, Vorstand der Österreichischen Bundesforste, heute im Wienerwald. Die kenianische Journalistin und Autorin Auma Obama, Schwester des ehemaligen US-Präsidenten, und Doris Schmidauer, Ehefrau von Bundespräsident Alexander Van der Bellen, machten sich vor Ort ein Bild von naturnaher Waldbewirtschaftung in Zeiten der Klimakrise. Mit ihrer Stiftung „Sauti Kuu“, das auf Kiswahili „Starke Stimmen" bedeutet, will Obama jungen Menschen Perspektiven geben und ein nachhaltiges Wachstum in den ländlichen Regionen Kenias fördern. Unter der Schirmherrschaft von Doris Schmidauer erfolgt ein langfristiger Wissensaustausch mit österreichischen Betrieben bzw. Organisationen. Als größter heimischer Waldbesitzer bieten auch die Österreichischen Bundesforste im Bereich nachhaltige Forstwirtschaft und Wiederaufforstung für klimafitte Wälder ihr Know-how an. Im Bundesforste-Revier Hinterbrühl überzeugte sich Obama schon heute vom idealtypischen Wald der Zukunft – einem bunten und vielfältigen Mischwald mit hoher Biodiversität.

Auma Obama: „Es ist mein Herzensprojekt, von Armut betroffenen Kindern und Jugendlichen in meiner Heimat Kenia wieder eine Zukunftsperspektive zu bieten. Umso mehr freue ich mich, hier in Österreich so engagierte Kooperationspartner wie etwa die Österreichischen Bundesforste zu gewinnen. Durch jahrzehntelange Übernutzung ist die Waldfläche in Kenia bereits deutlich zurückgegangen. Ich möchte diese Situation in unserem Projektgebiet wieder umkehren und mit Aufforstungsaktionen den Wald zurück in die Lebensrealität der Menschen bringen.“  

Doris Schmidauer: „Wälder sind für uns eine unersetzliche Lebensgrundlage, doch durch intensive Nutzung und die Klimakrise geraten sie weltweit zunehmend unter Druck. Dabei sind Wälder Teil der Lösung. Sie speichern riesige Mengen Kohlenstoff, schützen vor Naturgefahren, reinigen Luft und Wasser und sichern die Artenvielfalt. In Österreich pflegen wir eine lange Tradition in der nachhaltigen Bewirtschaftung unseres Lebensraumes. Ich freue mich, dass wir mit der gemeinsamen Initiative die Möglichkeit haben, unser Wissen an junge Menschen aus Kenia weiterzugeben.“

ÖBf-Vorstand Rudolf Freidhager: „In einer modernen Forstwirtschaft gehen Ökonomie und Ökologie Hand in Hand. So gewinnen wir für die Gesellschaft den nachwachsenden Rohstoff Holz und erhalten die Wälder als Lebens- und Erholungsraum – das ist umso wichtiger in Zeiten der Klimakrise. Damit es auch in 100 Jahren noch intakte Wälder gibt, bauen wir schon heute am Wald der Zukunft – mit Baumarten, die von Natur aus in der Region vorkommen und weitgehend natürlich nachwachsen. Wenn wir nun dazu beitragen dürfen, dass auch in Kenia ein neuer, klimafitter Wald entsteht, ist das auf lange Sicht ein Gewinn für uns alle, denn unser Wald ist unsere Zukunft.“

Bildungsinitiative im Bundesforste-Wald
Das Projektgebiet der Sauti Kuu Stiftung liegt in Siaya County in Kenia und umfasst rund 2.500 km2. Nur mehr zwei Prozent der Fläche sind mit Wald bedeckt – in den letzten Jahrzehnten ist die Abholzung der Wälder zur Gewinnung von Feuerholz für den Hausgebrauch drastisch vorangeschritten. Gemeinsam mit den Familien in der Region wurde bereits eine Initiative zur Wiederaufforstung mit einem Pilotprojekt gestartet. Jetzt soll weitere Expertise durch die Zusammenarbeit mit den Bundesforsten miteinbezogen werden. Im kommenden Jahr laden die Bundesforste dafür eine Gruppe von Sauti Kuu Programmmitgliedern, bestehend aus kleinbäuerlichen Familien aus Kenia, zu einem mehrwöchigen Bildungsaufenthalt ein, um mehr über die Bedeutung, Erhaltung und Pflege des Lebensraums Wald in Österreich zu erfahren. Gemeinsam mit ÖBf-Expert*innen soll theoretisches und praktisches Wissen zu Forstwirtschaft und Naturschutz vermittelt und in Anbetracht regionaler Gegebenheiten diskutiert werden. Ziel ist es, mit den Teilnehmer*innen des Programms eine langfristige Perspektive für die forstliche Bewirtschaftung ihrer Heimat zu entwickeln.

Über die Sauti Kuu Stiftung
Sauti Kuu ist eine Stiftung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Kindern, Jugendlichen und ihren Familien auf der ganzen Welt die Möglichkeit zu geben, ihr Potenzial zu verwirklichen. Die Stiftung wurde 2010 von Dr. Auma Obama in Kenia gegründet, wo sie bis heute in Alego Nyangoma im Landkreis Siaya tätig ist. 2011 folgte der Standort Deutschland. Im Jahr 2021 übernahmen Doris Schmidauer und Elke Büdenbender, die Ehefrau des deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, die Schirmherrschaften für Projekte der Stiftung mit Österreich bzw. Deutschland.

Über die Österreichischen Bundesforste
Die Österreichischen Bundesforste betreuen jeden zehnten Quadratmeter der Landesfläche Österreichs. 15 Prozent des heimischen Waldes sowie 70 der größeren Seen werden von den Bundesforsten im Sinne der Nachhaltigkeit bewirtschaftet. Die Betreuung der Naturflächen ist in zwölf Forstbetrieben und zwei Nationalparkbetrieben organisiert. Kerngeschäft der Bundesforste sind die Forstwirtschaft sowie die damit verbundenen Jagd- und Fischereiaktivitäten. Immer wichtiger für den Unternehmenserfolg werden die Geschäftsfelder Immobilien, Dienstleistungen und Erneuerbare Energie. Seit ihrer Ausgliederung 1997 sind die Bundesforste eine Aktiengesellschaft im Alleineigentum der Republik Österreich.

www.wald-der-zukunft.at

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Rückfragehinweis:

Österreichische Bundesforste
Mag. Andrea Kaltenegger, MBA
Unternehmenssprecherin
Tel. +43 (0) 2231-600-1521
E-Mail: andrea.kaltenegger [AT] bundesforste [.] at
www.bundesforste.at
www.facebook.com/bundesforste
www.instagram.at/bundesforste

Präsidentschaftskanzlei Alexander Van der Bellen
Mag. Inge Hausbichler, MA
Pressesprecherin des Bundespräsidenten
Tel. +43 (0)1 53422-251
E-Mail: inge.hausbichler [AT] hofburg [.] at
www.bundespraesident.at

 

Auma Obama über den Wald der Zukunft

Doris Schmidauer über den Wald der Zukunft

Rudolf Freidhager über den Wald der Zukunft

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