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Große Zustimmung zum Windpark Kobernaußerwald

Alle fünf Standortgemeinden geben grünes Licht zur Erweiterung der Windkraftnutzung im Kobernaußerwald – Wichtiger Beitrag zur Energiewende in Oberösterreich – Starke regionale Kooperationen als Basis

Kobernaußerwald (c) ÖBf/W. Simlinger
Kobernaußerwald (c) ÖBf/W. Simlinger

Die Gemeinden Munderfing, Lengau, St. Johann am Walde, Maria Schmolln und Schalchen geben grünes Licht für die mögliche Errichtung von bis zu 19 neuen Windenergieanlagen im Kobernaußerwald. Dieser Tage wurde in den fünf Gemeinderäten die Einleitung für die Raumordnungswidmung, die Zustimmung zur Einleitung der Umweltverträglichkeitsprüfung und ein Kooperationsvertrag mit den Projektwerbern beschlossen. Damit kann der Windpark Kobernaußerwald im ersten Halbjahr 2024 mit Unterstützung der Gemeinden zur Umweltverträglichkeitsprüfung eingereicht werden.

Der Windpark Kobernaußerwald wird von einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) aus Energie AG Oberösterreich, Österreichische Bundesforste AG und EWS Consulting GmbH entwickelt. Nach nur acht Monaten Planungszeit und intensivem Dialog mit der Region freuen sich die Vertreter:innen der ARGE über das entgegengebrachte Vertrauen in das Projektvorhaben: „Die überwältigende Zustimmung durch vier einstimmige Gemeinderatsbeschlüsse und einem deutlichen Mehrheitsbeschluss in Lengau freut uns sehr. Wir sehen dies als klaren Auftrag, die partnerschaftliche Projektentwicklung in der Region weiter gemeinsam fortzusetzen.“

Im Kobernaußerwald entsteht das derzeit größte Vorhaben für erneuerbare Energie in Oberösterreich. Die bis zu 19 geplanten Windenergieanlagen könnten pro Jahr 250 Gigawattstunden (GWh) Strom erzeugen und damit den Strombedarf von 10% der oberösterreichischen Haushalte zur Verfügung stellen. Das ist in etwa das Dreifache der derzeitigen gesamten Windstromerzeugung in Oberösterreich. Für Energie AG-CEO Leonhard Schitter ist Strom aus Windenergie ein wesentlicher Beitrag für den Ausbau der erneuerbaren Energien im Bundesland: „Mit dem Ausbau der Windkraft im Kobernaußerwald setzen wir als Energie AG gemeinsam mit den Projektpartnern ein klares Zeichen in Richtung mehr Nachhaltigkeit und leisten so einen aktiven Beitrag für eine fossilfreie Zukunft. Wir wollen unseren Kindern und zukünftigen Generationen einen lebenswerten Planeten hinterlassen und unsere Energiezukunft auf sichere und nachhaltige Beine stellen.“

Die Österreichischen Bundesforste als Wald- und Grundeigentümer möchte mit dem Windpark Kobernaußerwald ein Vorbild für die künftige Verbindung von nachhaltiger Waldbewirtschaftung und Windenergieerzeugung schaffen: „Gerade in Zeiten wie diesen sind wir als Naturunternehmen davon überzeugt, dass die Windkraft einen wichtigen Beitrag zur Energiewende in unserem Land leisten kann und soll. So wie in der Waldbewirtschaftung gilt auch für unsere Energie-Projekte das Prinzip der Nachhaltigkeit. Wir legen daher größten Wert auf eine naturverträgliche Umsetzung sowie eine gute Einbindung der Menschen in der Region“, sagt Mag. Georg Schöppl, Vorstandssprecher der Österreichischen Bundesforste.

Die EWS Consulting GmbH hat als Windkraftpionierin und technisches Planungsbüro für Windenergieanlagen bereits fast 30 Jahre Erfahrung mit der Umsetzung von Windkraftprojekten in ganz Österreich. „Als Munderfinger Unternehmen freuen wir uns sehr über die Zustimmung der Bürgermeister und Gemeinderät:innen für die Windparkerweiterung in der Region. Der bestehende Windpark Munderfing zeigt bereits seit knapp 10 Jahren erfolgreich die wirtschaftliche Windenergienutzung im Kobernaußerwald. Eine Erweiterung am Standort ist eine logische, lukrative Zukunftsinvestition im Sinne der Energiewende“, so Joachim Payr, Geschäftsführender Gesellschafter der EWS Consulting GmbH und Obmann der IG Windkraft OÖ.

In der nun folgenden Umweltverträglichkeitsprüfung werden ab 2024 alle Standorte umfassend durch Sachverständige der Behörden geprüft. Voraussichtlich 2026 kann ein rechtsgültiger UVP-Bescheid vorliegen und ein Baubeschluss gefasst werden. Im Jahr 2028 sollen die Windenergieanlagen aus heutiger Sicht in Betrieb gehen.

 

 

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