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Helvetia Österreich Schutzwald-Initiative feiert Meilenstein: Bereits über 100.000 Bäume wurden gepflanzt

Utl.: Mit der Aufforstung von 30.000 Jungpflanzen im ÖBf-Forstbetrieb Unterinntal konnten bereits über 100.000 Bäume im Zuge der Initiative seit 2013 gepflanzt werden.

Lawinenabgänge, Schneebrüche und Windwürfe verursachten in den vergangenen Jahren enorme Schäden in den Schutzwäldern des Alpenraumes. Mit der Aufforstung von 30.000 Jungpflanzen im Forstbetrieb Unterinntal der Österreichischen Bundesforste (ÖBf) konnten bereits über 100.000 Bäume im Zuge der Initiative seit 2013 gepflanzt werden. Gemeinsam mit Helvetia Skiteam-Mitglied Nicole Hosp werden diese Tage die Wiederaufforstungsarbeiten unterstützt.

Wetterextreme als Folge des Klimawandels haben in den letzten Jahren Schutzwälder, unter anderem im Bundesforste-Revier Fieberbrunn an der Grenze zu Salzburg, stark in Mitleidenschaft gezogen. So kam es im Jänner 2019 zu einem enormen Lawinenabgang oberhalb der Ortschaft Waidring. Rund 18.000 Tonnen Schneelast donnerten auf das bewohnte Siedlungsgebiet zu. Ohne die Wirkung des Schutzwaldes, der die Schneemassen erfolgreich gebremst hat, wäre die Lawine mit voller Wucht bis in das Wohngebiet vorgedrungen. Innerhalb weniger Minuten wurden an die 3.000 Bäume entwurzelt und 1,8 Hektar Fläche entwaldet. Allein der Schutzwald konnte Schlimmeres verhindern, was einmal mehr die Bedeutung eines klimafitten Waldes in den alpinen Regionen unseres Landes unterstreicht.

Mit 30.000 Jungbäumen unterstützt Helvetia Österreich die umfassenden Aufforstungsarbeiten an den Berghängen des Zillertales, der Kitzbüheler Alpen sowie in der Region rund um Waidring im Tiroler Unterland. Entstehen soll ein artenreicher Mischwald, der den zukünftigen klimatischen Herausforderungen standhalten und seine Funktion als Schutzwald in alpinen Regionen so schnell wie möglich wieder übernehmen kann.

Von den 30.000 Jungpflanzen sind rund ein Drittel Lärchen. Sie sind durch ihr starkes Herzwurzelsystem besonders fest im Boden verankert und können Stürmen oder auch Steinschlag gut standhalten. Weiß-Tannen und Fichten hingegen halten mit ihren ausladenden Ästen große Mengen an Schnee zurück. Ergänzt werden die Wälder mit Zirben, Weiß-Kiefern und Bergahornen sowie seltenen Baumarten wie die Vogelbeere oder die Bergulme.

Aufgrund der steilen Lagen tragen ÖBf-Forstfacharbeiter die Jungpflanzen am Rücken, in sogenannten „Kraxen“, auf den Berg und setzen sie von Hand ein. In den folgenden Monaten und Jahren werden die Jungpflanzen laufend kontrolliert und die Flächen von Grasbewuchs befreit, um ausreichend Platz und Licht für den Schutzwald der Zukunft zu schaffen.

Nachhaltiger Umweltschutz

Bereits seit acht Jahren ist Helvetia Österreich in Kooperation mit den Österreichischen Bundesforsten für den Schutzwald im Einsatz. Als Expertin im Risikomanagement und in der Schadenprävention ist Helvetia eine ideale Partnerin in der Schutzwaldaufforstung und leistet zugleich einen wichtigen Beitrag im Bereich Corporate Responsibility. 2021 zeichnet sich durch einen besonderen Meilenstein aus: Mehr als 100.000 Jungbäume konnte Helvetia Österreich für klimafitte Schutzwälder bereits pflanzen.

»Uns ist es ein Anliegen als engagierte Standortpartnerin für die Menschen vor Ort da zu sein. Mit der Aufforstung von über 100.000 Jungbäumen im Rahmen der Helvetia Schutzwald-Initiative ist es uns gelungen, gezielt ein Zeichen für Nachhaltigkeit zu setzen und wir fördern mit der Schutzwaldaufforstung zugleich die »grüne Versicherung« für die jeweilige Region«, erklärt Werner Panhauser, Vorstand Vertrieb & Marketing bei Helvetia Österreich beim heutigen Abschluss der Aufforstungsarbeiten in Waidring.

»Wetterextreme als Folge der Klimakrise bringen die Schutzwälder im Alpenraum gehörig unter Druck. Gleichzeitig sind die Menschen in den Tälern noch stärker auf einen gesunden Wald als grünen Wall vor Naturgefahren wie Lawinen oder Steinschlag angewiesen«, ergänzt Hermann Schmiderer, Leiter ÖBf-Forstbetrieb Unterinntal. »Daher helfen wir dort, wo Jungbäume nach Schadereignissen nicht von selbst ausreichend nachwachsen, mit gezielten Aufforstungen nach. Wir pflanzen unterschiedlichste Baumarten, die von Natur aus in der Region vorkommen. Denn Artenvielfalt ist auch im Wald die beste Risikovorsorge.«

»Als Wintersportlerin hat für mich Natur und der Wald eine besondere Bedeutung und als Tirolerin freut es mich natürlich besonders, dass 2021 die Wiederaufforstungsarbeiten in Tirol stattfinden. Durch das Schutzwald-Engagement der Helvetia wird nachhaltig und langfristig ein wichtiger Beitrag für den Umweltschutz geleistet«, so Niki Hosp, Mitglied Helvetia Skiteam.

In den letzten Jahren wurden die Wälder im Salzkammergut, im Pinzgau, im Zillertal, im steirischen Ausseerland, in den Wiener Alpen, in Spittal an der Drau, in Gußwerk und Saalfelden durch die Helvetia Schutzwald-Initiative kultiviert.

Diese Medienmitteilung finden Sie auch auf der Website www.helvetia.at.

Rückfragehinweis:
Österreichische Bundesforste
Mag. Andrea Kaltenegger
Unternehmenskommunikation
Pummergasse 10-12, 3002 Purkersdorf
T +43 (0)2231 600-1521
andrea.kaltenegger [AT] bundesforste [.] at

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