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Naturdenkmal Liechtensteinklamm kurz vor Eröffnung

Utl.: Sanierung nach drei Jahren abgeschlossen – Neues Highlight Treppenanlage „Helix“ – Naturerlebnis mit spektakulären Blicken in die Liechtensteinklamm

Stadtgemeinde St. Johann im Pongau/Viehhauser
Liechtensteinklamm - neue Wendeltreppe „Helix“ (c) Stadtgemeinde St. Johann im Pongau/Viehhauser

(St. Johann i. Pongau/Purkersdorf) Nach einem Felssturz vor genau drei Jahren – am 27. Mai 2017 – musste die Liechtensteinklamm, eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten im ganzen Salzburger Land, aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Die Stadtgemeinde St. Johann im Pongau beschloss daraufhin eine umfangreiche Sanierung und Sicherung der Klamm und Aufwertung des einzigartigen Naturdenkmals. Die Projektleitung wurde dabei von den Österreichischen Bundesforsten (ÖBf), Fachbereich Dienstleistungen, übernommen. Das neue Schutzkonzept wurde vom Geologiebüro bf:gh entwickelt. Günther Mitterer, Bürgermeister von St. Johann im Pongau: „Die Liechtensteinklamm ist ein wichtiger Besuchermagnet weit über den Pongau hinaus. Wir freuen uns, dass wir die Klamm am 11. Juni wiedereröffnen können. Mein besonderer Dank gilt vor allem den ausführenden Firmen sowie allen Projektbeteiligten, die während der Bauphase Unglaubliches geleistet haben.“ Rudolf Freidhager, Vorstand der Österreichischen Bundesforste (ÖBf), über die nunmehrige Fertigstellung: „Die Sanierungsphase ist nun erfolgreich abgeschlossen. Trotz einer Corona-bedingten Baustellen-Pause steht der Eröffnung nichts mehr im Wege. Wir freuen uns, dass wir einen wesentlichen Anteil zur Umsetzung leisten konnten und dieses einzigartige Naturjuwel schon bald wieder allen Erholungssuchenden zugänglich ist.“

Neues Highlight: Treppenanlage „Helix“ ragt 30 Meter in die Tiefe

Highlight der sanierten Liechtensteinklamm ist eine neue, imposant angelegte Treppenanlage „Helix“. Ausgeführt als Wendeltreppe aus Corten-Stahl, ragt sie 30 Meter in die Tiefe, wo Schaulustige atemberaubende Eindrücke des Naturschauspiels erleben können. Zum Schutz der BesucherInnen wurden im Zuge der Sanierung insgesamt drei Tunnel, vier Galerien und 60 Steinschlagnetze mit einer Gesamtlänge von 1.100 Meter errichtet. Sämtliche Bauwerke und Sicherheitsschutznetze mussten mittels Hubschrauber in die Klamm eingeflogen werden. Rund 7.000 Flugminuten und hohe Präzision waren notwendig, um die teils tonnenschweren Baumaterialien in die Klamm zu transportieren. Die umfangreiche Felsberäumung an den teils überhängenden und bis zu 200 Meter hohen Felswänden ist für dieses Jahr ebenfalls abgeschlossen. Für zusätzliche Sicherheit sorgt ein Monitoringsystem, das Bewegungen in den Felsen im Millimeterbereich überwacht.

Unter Einhaltung der Covid19-bedingten Sicherheitsauflagen wird die sanierte Liechtensteinklamm ab 11. Juni 2020 wieder für interessierte BesucherInnen geöffnet sein.

Weitere Infos unter www.st.johann.at

Pressefotos

Rückfragehinweis:
Stadtgemeinde St. Johann im Pongau
Margarethe Köhler, Presse
Tel. 06412-8001 30
E-Mail pr [AT] st.johann [.] at
www.st.johann.at

Österreichische Bundesforste
Mag. Pia Buchner, Pressesprecherin
Tel. 0664-819 74 80
E-Mail pia.buchner [AT] bundesforste [.] at
www.bundesforste.at

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