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Salzburg Wohnbau realisiert Vorzeige-Projekt auf Bundesforste-Grundstück

Utl.: Auf dem knapp 9.000 m² großen Bundesforste-Grundstück in Schwarzach wird der dritte und letzte Bauabschnitt mit 28 geförderten Mietwohnungen realisiert.

Die Arbeiten auf der Baustelle der Salzburg Wohnbau in Schwarzach schreiten zügig voran. In sonniger Lage wird in der Bergstraße der dritte und letzte Bauabschnitt mit 28 geförderten Mietwohnungen realisiert. Auf dem knapp 9.000 m² großen Grundstück, das von der Österreichischen Bundesforste (ÖBf) im Baurecht zur Verfügung gestellt wurde, sind 32 Mietwohnungen bereits 2006 und weitere 28 Mietwohnungen 2009 an die Bewohner übergeben worden. Das Besondere an der aktuellen Baustelle ist, dass erstmals Recyclingbeton zum Einsatz kommt. Dieser wurde beim Abbruch des alten Büro- und Personalgebäudes der Bundesforste, das sich auf dem Grundstücksabschnitt befand, gewonnen. Damit konnten rund 1.200 Tonnen Altbeton wiederverwendet werden. „Diese Baustelle ist im nachhaltigen Umgang mit Ressourcen ein Vorzeigeprojekt für uns. Denn Abbruchmaterial ist wertvolles Baumaterial, wenn es umsichtig gewonnen, richtig getrennt, gereinigt und wiederaufbereitet wird. Wir haben dazu im vergangenen Jahr ein Forschungsprojekt mit hochkarätigen Partnern aus der Wissenschaft und dem Bausektor gestartet. Erkenntnisse daraus werden hier erstmals erfolgreich umgesetzt“, informieren die beiden Salzburg Wohnbau-Geschäftsführer Roland Wernik und Christian Struber.

„Wohnraum und Nachhaltigkeit sind wichtige gesellschaftspolitische Themen. Es freut mich, dass beides in unserer Gemeinde bei diesem Projekt in der Schönbergsiedlung vereint wird und damit auch die CO2-Bilanz positiv beeinflusst werden kann“, so Bürgermeister Andreas Haitzer. Auch Georg Schöppl, Bundesforste-Vorstand für Finanzen und Immobilien zeigt sich von dem Projekt beeindruckt: „Der Salzburg Wohnbau gelingt es immer wieder, neue Wege einzuschlagen und aufzuzeigen, was machbar ist. So wurden bereits mehr als 20 Projekte auf Grundstücken von uns im Baurecht für erschwinglichen Wohnraum umgesetzt. Dass jetzt auch Abbruchmaterial von unserem alten Gebäude hier verbaut wird, ist ein weiterer zukunftsweisender Schritt und entspricht ganz unserem Grundsatz der Nachhaltigkeit. Nachhaltiges Bauen ist den Bundesforsten ein besonderes Anliegen. So sind alle Projekte, die die Bundesforste selbst errichten, aus Holz.“  

Das neue Wohnhaus wird nach den Plänen des Halleiner Architekturbüros Thalmeier errichtet. Die 2-, 3- und 4-Zimmerwohnungen werden mit Parkettböden ausgestattet und über einladende Balkone bzw. Terrassen mit Gartenanteilen, Tiefgaragen- und PKW-Freistellplätze verfügen. Im Außenbereich sind ein Spielplatz, eine attraktive Bepflanzung sowie Besucherparkplätze vorgesehen. Ein umweltfreundliches Energiesystem mit Fernwärme und Photovoltaikanlage soll kostengünstige Betriebskosten gewährleisten. Trotz Corona liegen alle Arbeiten im Kosten- und Zeitplan und wurden großteils an Unternehmen aus der Region vergeben. Aktuell wird bei der Fassade der Vollwärmeschutz angebracht und die Flachdachdämm- und Innenputzarbeiten laufen. Nächster Schritt sind die Fassadenverkleidung und Installationen im Haustechnikraum. Das Gebäude wird diesen Herbst bezugsfertig sein. Die Wohnungsvergabe erfolgt über die Gemeinde.

Rückfragehinweis:
Österreichische Bundesforste
Mag. Pia Buchner, Pressesprecherin
Tel. 02231-600-1520
E-Mail pia.buchner [AT] bundesforste [.] at

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