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Sei fair! – Wegegebot im Nationalpark Donau-Auen

Zum Start der herbstlichen Wandersaison informieren Österreichische Bundesforste (ÖBf) und Nationalpark Donau-Auen über das Wegenetz im Schutzgebiet für die Besucherinnen und Besucher.

Der Nationalpark Donau-Auen zählt zu den beliebtesten Naherholungsgebieten der Region Wien – Bratislava. Unter anderem wird er sehr gerne zum Wandern und Spazierengehen aufgesucht. Dafür steht den Gästen ein weitläufiges Wegenetz zur Verfügung. Im Sinne des Naturschutzes sollen die Wege nicht verlassen werden.

Rudolf Freidhager, Bundesforste-Vorstand für Forstwirtschaft und Naturschutz, erläutert: „Die Österreichischen Bundesforste bringen den Großteil der Flächen in den Nationalpark Donau-Auen ein und arbeiten auch aktiv im Management dieser schützenswerten Landschaften mit. Zu den vielfältigen Aufgaben des ÖBf-Nationalparkbetriebs zählen dabei auch der Erhalt und die laufende Pflege des Wegenetzes.“
Weiters wird durch den Nationalparkbetrieb mit Sitz in Schloss Eckartsau die Aufsicht im Gebiet koordiniert und personell mitbetreut, so Freidhager.

Nationalparkdirektorin Edith Klauser erklärt: „Über 100 Kilometer beschilderte Wege stehen unseren Besucherinnen und Besuchern im gesamten Nationalpark Donau-Auen zur Auswahl. Diese Routen verlaufen in landschaftlich reizvollen Teilen des Nationalparks. Sie streifen seine charakteristischen Lebensräume wie Auwald und Wiesen, führen entlang von idyllischen Altarmen sowie der frei fließenden Donau und bieten interessante Beobachtungsplätze.“
Im Rahmen der Nationalparkaufsicht werden dennoch mitunter Gäste weit abseits der Wanderrouten angetroffen, erzählt Klauser.

Das Wegegebot dient dem Schutz der vielfältigen, besonderen Flora und Fauna der Aulandschaft. Seltene Pflanzen können so bestens gedeihen. Auch gilt es, genügend Rückzugsräume für störungsempfindliche Wildtiere zu wahren, wie den Seeadler, den scheuen Schwarzspecht oder das Rotwild.
Nicht zuletzt ist durch die markierten Wege auch jederzeit eine verlässliche Orientierungsmöglichkeit im Auwalddickicht gegeben.

„Eine herbstliche Wanderung durch den Nationalpark Donau-Auen ist ein wunderbares Naturerlebnis für die ganze Familie. Wir laden herzlich dazu ein und bedanken uns bei den Besucherinnen und Besuchern für rücksichtsvolles Verhalten in diesem Schutzgebiet“, so Freidhager und Klauser.

Foto (v.l.): Rudolf Freidhager, ÖBf Vorstand für Forstwirtschaft und Naturschutz, Nationalparkdirektorin Edith Klauser und Gerald Oitzinger, Leiter des Nationalparkbetriebs Donau-Auen rufen zur Fairness im Nationalpark Donau-Auen

Sei fair!

Mit der ‚Sei fair! – Kampagne‘ wird heuer ein Schwerpunkt zu Achtsamkeit im Nationalpark Donau-Auen gesetzt. Denn der Nationalpark bewahrt eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt und bietet seinen Gästen schöne, erholsame Freizeiterlebnisse. Beide Aufgaben zu erfüllen, kann nur durch den verständnisvollen Umgang mit der Natur sowie Rücksichtnahme auf andere Besucherinnen und Besucher erreicht werden.
Hinweise zu den Verhaltensregeln findet man auf den Informationstafeln an den Eingängen, im persönlichen Gespräch mit dem Nationalparkteam im Gebiet, in Broschüren, im Rahmen der aktuellen Infokampagne mit Postings und Aussendungen sowie auf der Homepage www.donauauen.at.

Rückfragehinweis
Nationalpark Donau-Auen GmbH
Erika Dorn
T +43 (0) 2212/ 3450-26
e.dorn [AT] donauauen [.] at
www.donauauen.at
www.facebook.com/donauauen

Österreichische Bundesforste
Andrea Kaltenegger
Unternehmenskommunikation
Pummergasse 10-12, 3002 Purkersdorf
T +43 (0)2231 600-1521
andrea.kaltenegger [AT] bundesforste [.] at

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