Fliegender Birkhahn (c) ÖBf-Archiv/Thomas Kranabitl

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Naturraummanagement

45 neue Tümpel für Amphibien im Ausseerland

Nehmen Alpen-Kammmolch, Gelbbauchunke & Co ihren neuen Lebensraum an? Unsere Kolleginnen und Kollegen haben nachgesehen.

Im Ausseerland haben wir mehr als 45 neue Tümpel für Amphibien angelegt. Ob die Tiere die Tümpel auch annehmen, überprüft der Zoologe Werner Krupitz mit Hilfe von Reusen. Sein Interesse gilt speziell den Alpen-Kammmolchen. Sie halten sich nur von Frühjahr bis Sommer im Wasser auf – zur Paarungszeit. Den Rest des Jahres verbringen sie versteckt an Land. Die Molche werden vorsichtig durch eine Glasplatte fotografiert. Ihre Bauchzeichnung ist wie ein Fingerabdruck. So kann man jeden Molch persönlich kennenlernen und im Jahr darauf feststellen, ob er dem Tümpel treu geblieben ist. Die Reusen sind oft voller Kaulquappen. Von den neuen Gewässern profitieren auch Grasfrösche und Gelbbauchunken. Das lebensspendende Tümpel-Netzwerk wurde im Rahmen des LIFE+ Projekts „Ausseerland“ angelegt.

(c) Österreichische Bundesforste, 2019
// Aufnahmen: Anna-Sophie Pirtscher, Projektleiterin LIFE+ Ausseerland
// entstanden in Zusammenarbeit mit Manfred Christ (cosmos factory)

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