Fliegender Birkhahn (c) ÖBf-Archiv/Thomas Kranabitl

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Hinter den Kulissen in unseren Wäldern

BP Wienerwald

Rätselhafter Wienerwäldler - Wer bin ich?

Haben Sie erraten, um wen es sich handelt?

Zeichnung Puppenräuber Annina Schidla

Kleiner Puppenräuber (Calosoma inquisitor)

Eigentlich sollte man ihn korrekterweise Raupenräuber nennen; der Kleine Puppenräuber ist ein bis zu 2cm großer Laufkäfer, der sich von Schmetterlingsraupen ernährt. Damit ist er vor allem für die Landwirtschaft, aber auch im Garten ein sehr nützlicher Geselle.

Ein Exportschlager

Alle Vertreter der Puppenräuber-Familie waren ursprünglich nur in Nordafrika, Asien und Europa heimisch. Doch ihre räuberische Lebensweise eröffnete ihnen die Möglichkeit, einen weiteren Kontinent zu besiedeln: Als Mittel der biologischen Schädlingsbekämpfung brachte man die Käfer nach Nordamerika, sodass sie heute auch dort heimisch sind. 

Eine kurze „Kindheit“

Anders als bei vielen anderen Käferarten haben Puppenräuber nur ein sehr kurzes Larvenstadium. Bereits nach nur zwei bis drei Wochen verpuppt sich die Larve. Der fertige Käfer hat dann ein vergleichsweise langes Leben mit bis zu vier Jahren vor sich.

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