Karriere

Bundesforste als Arbeitgeber

Wir arbeiten in und mit der Natur und tragen hohe Verantwortung für die Zukunft des österreichischen Waldes.

Wir bieten attraktive und sichere Arbeitsplätze im ländlichen Raum. Die Weiterbildung und Entwicklung unserer MitarbeiterInnen, die Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sowie Chancengleichheit für Frauen und Männer sind uns wichtige Anliegen. Wir sind bemüht uns stetig zu verbessern.

Das Unternehmen und die Menschen, die hier arbeiten, sind sehr stark geprägt von der Nachhaltigkeit und dem damit verbundenen Denken in Generationen sowie einer festen Verwurzelung mit dem Grund und Boden, den sie betreuen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundesforste zeichnen sich durch Motivation und ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein für ihre Arbeit aus.

Die ÖBf bieten sehr gute Karrieremöglichkeiten, Veränderungs- und Leistungsbereitschaft werden dafür aber vorausgesetzt.

Berufsbilder


Das Aufgabenspektrum bei den Bundesforsten ist vielfältig, auch wenn das Kerngeschäft nach wie vor in der Forstwirtschaft liegt. Darüber hinaus haben wir uns aber in den Bereichen Immobilien, Dienstleistungen und der Erneuerbare Energie weitere Standbeine geschaffen.

Forstfacharbeiter und Forstfacharbeiterinnen haben ihren Arbeitsplatz in der Natur, oft auch im steilen Gelände. Ihr Tätigkeitsbereich erstreckt sich vom Aufforsten und Pflanzen über Waldpflege bis hin zur Holzernte und –bringung. Um Forstfacharbeiter/in zu werden durchläuft man eine dreijährige Ausbildung. Mit der Matura der Forstschule Bruck an der Mur und der Staatsprüfung nach zwei Jahren, sind sie als Revierassistent/innen, Revierleiter/innen, Holzernteleiter/innen, Einsatzleiter/innen oder Spezialist/innen für den Waldbau, die Holzernte, die Jagd, den Naturschutz und alles Weitere rund um unseren Wald zuständig. Berufsjäger/innen arbeiten an der konsequenten Umsetzung der Jagdstrategien der Bundesforste.

Absolventen des Studiums Forstwissenschaften sind im Bereich der Forsteinrichtung, als Betriebsleiter oder Betriebsleiterstellvertreter oder in Spezialisten-Funktionen tätig. Letztere gibt es im Bereich Forst/Holz, in der Jagd, der Fischerei, im Immobilienbereich, der Forsttechnik, im Naturraummanagement, im Consulting, im Bereich Dienstleistungen, der Kleinwasserkraft, der Windkraft und in der Biomasse. Auch in der Unternehmensleitung beschäftigen wir Spezialist/innen im Bereich der Informationstechnologie, Recht, Kommunikation, Personal und im Controlling. Im Büro eines Forstbetriebes und in der Unternehmensleitung übernehmen MitarbeiterInnen unterschiedlichste Aufgaben von der Abwicklung des Holzgeschäfts über Immobilien, der Kostenrechnung und Aufbereitung von Unterlagen bis hin zu Sekretariatsarbeiten. Auch sie bringen unterschiedlichste Ausbildungen mit.

Weiterbildung


Mit maßgeschneiderten Schulungs- und Personalentwicklungsmaßnahmen unterstützen wir die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Erfüllung ihrer Aufgaben und stellen die Umsetzung der Unternehmensstrategien sicher. Das Angebot umfasst sowohl fachliche als auch persönliche Weiterbildung. Auch externe Maßnahmen können in Anspruch genommen werden.

Einmal im Jahr findet ein MitarbeiterInnen-Gespräch statt, bei dem das persönliche Kompetenzprofil besprochen und individuelle Maßnahmen vereinbart werden. Dazu zählen neben Schulungen und Trainings beispielsweise Training on the Job, Jobrotation, andere Aufgaben, zusätzliche Aufgaben, Projekte, Coaching oder Mentoring. Wir sind bestrebt, Ihre Stärken zu fördern und Sie gezielt in der bestmöglichen Position für Sie und das Unternehmen einzusetzen.

Damit Führungskräfte ihre Führungsaufgaben bei den Bundesforsten optimal wahrnehmen können, fördern wir sie durch individuelle Coaching-Angebote, strukturiertes Feedback und fortlaufende Bildungsangebote. In regelmäßigen Intervallen erhalten Führungskräfte die Möglichkeit, Ihre Kompetenzen zu analysieren und mit professioneller Begleitung gezielt auszubauen. Wir fördern sie durch Vernetzung in unterschiedlichen Gremien, um ihre Potenziale voll auszuschöpfen und ihre individuelle und berufliche Zukunft zu gestalten. Wir unterstützen sie durch externe und interne Weiterbildungsmöglichkeiten.

Karriereentwicklung


Ein Lehrgang für ForstfacharbeiterInnen,die MitarbeiterInnen fachlich führen, ist das Kernstück der fachlichen und persönlichen Weiterbildung dieses Berufsbildes. Neben den Grundlagen der Forsteinrichtung, des Waldbaus, der Holzernte und Arbeitssicherheit werden wesentliche Inhalte zu Kommunikation und Führung vermittelt. In zahlreichen Übungen und Aufgaben wird Wissen gefestigt, werden Geräte und Messmethoden erprobt und findet Vernetzung statt.

Der Revierassistenten-Lehrgang wendet sich mit einer begleitenden Potenzialdiagnose an Revierassistenten, die einen zweijährigen Ausbildungsprozess in einem Forstbetrieb hinter sich haben. Das Programm soll das Funktionsbewusstsein stärken und sie in Kommunikation, Planung und Organisation sowie Konfliktmanagement weiter qualifizieren.

Ein Führungsprogramm für Revierleiter, Holzernteleiter und Einsatzleiter vernetzt die Teilnehmer untereinander und bietet ihnen die Möglichkeit, sich Know-how anzueignen und die Fähigkeiten zur professionellen Ausübung der jeweiligen Rolle in den Kernbereichen der Bundesforste zu erweitern. Das Programm baut auf einer Potenzialdiagnose auf. Es soll die sozialen Kompetenzen in den Bereichen Führung, Zusammenarbeit, Konfliktfähigkeit, Teamarbeit und Kommunikation stärken.

Das ÖBf-Curriculum ist ein Förderprogramm für MitarbeiterInnen mit wenigen Dienstjahren, die entweder eine akademische Ausbildung haben oder in ihrer bisherigen Aufgabe ein besonderes Potenzial gezeigt haben und Spezialisten-Funktionen besetzen. Dem Programm geht eine Standortbestimmung in Form eines Development Centers voraus. Es setzt sich aus drei maßgeschneiderten Trainingsmodulen zusammen, die sich den Themen Präsentation, Gesprächsführung, Verhandlung und Konfliktmanagement widmen. Es wird durch Mentoren begleitet.

Sicherheit und Gesundheit


Die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen steht bei uns an oberster Stelle. Um die Gesundheit unserer Mitarbeiter zu erhalten und Unfälle und Berufskrankheiten zu vermeiden, werden gezielt Maßnahmen gesetzt. Das beginnt damit, dass wir einen Monatslohn statt die in der Forstwirtschaft üblichen Akkord- und Premienlöhne zahlen und setzt sich bei modernster Schutzausrüstung und Arbeitskleidung, speziellen Sicherheitstrainings (Bewegen im Gelände, Fahrsicherheitstrainings) und weit über das gesetzliche Mindestmaß hinausgehenden Eignungs- und Folgeuntersuchungen zum Erhalt der Gesundheit fort. Dort wo unsere Mitarbeiter direkt den Abgasen von Maschinen ausgesetzt sind, betreiben wir diese mit Alkylatbenzin, das kaum Schwefel, Aromate und Benzol enthält. Als Sägekettenöle verwenden wir umweltfreundliche, biologisch leicht abbaubare und nicht wassergefährdende Pflanzenöle auf Rapsölbasis.

Vielfältige Aktivitäten und Präventionsmaßnahmen wie Wirbelsäulengymnastik, Übungen am Arbeitsplatz, Gesundenuntersuchungen, Vorträge, Seminare und Workshops zum Thema Führung und Zusammenarbeit finden statt. Trainings und wechselnde Angebote sorgen dafür, dass auf die Gesundheit bis ins Alter Bedacht genommen wird. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind aufgefordert ihren Bereich aktiv mitzugestalten und die tägliche Zusammenarbeit zu verbessern.

Unsere Gütesiegelbetriebe: Forstbetrieb Wienerwald, Forstbetrieb Waldviertel-Voralpen, Forstbetrieb Steiermark, Forstbetrieb Steyrtal, Forstbetrieb Traun-Innviertel, Forstbetrieb Inneres Salzkammergut, Forstbetrieb Kärnten-Lungau, Forstbetrieb Flachgau-Tennengau, Forstbetrieb Pongau, Forstbetrieb Pinzgau, Forstbetrieb Unterinntal, Forstbetrieb Oberinntal, Nationalparkbetrieb Donau-Auen, Nationalparkbetrieb Kalkalpen

Chancengleichheit


Die Bundesforste sind bemüht, den Anteil der Frauen im Unternehmen sowie in Führungspositionen zu erhöhen und laden daher ausdrücklich Frauen zur Bewerbung ein. In Funktionsgruppen, wo Frauen unterrepräsentiert sind, wird bei gleicher Eignung einer Bewerberin und eines Bewerbers vorrangig die Frau mit der ausgeschriebenen Stelle betraut. Vielfalt und Vielfältigkeit werden respektiert und zugleich offen und sensibel behandelt. Als verantwortungsvoller Arbeitgeber schaffen wir Rahmenbedingungen, die unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Wahrnehmung der Elternrolle und eine gleichzeitige berufliche Weiterentwicklung ermöglichen. Die Bundesforste bekennen sich zu Väterkarenz (siehe auch Beruf und Familie).

Arbeitszeitmodelle


Bei den Bundesforsten kommen moderne, flexible Arbeitszeitmodelle zur Anwendung, beispielsweise Vertrauensarbeitszeit, Gleitzeit, Arbeitszeitmodell Durchrechnung, Teilzeit, insbesondere Elternteilzeit, bis hin zur Altersteilzeit. Wir unterstützen damit Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen entsprechend der persönlichen und beruflichen Anforderungen. Vertrauensarbeitszeit bedeutet, dass die Einteilung der Arbeitszeit Angestellten im Außendienst weitgehend selbst überlassen wird. Im Interesse der Work-Life-Balance gilt seit 2013 generell die Fünftage-Woche. Das Arbeitszeitmodell Durchrechnung unterstützt bei Arbeitern stabile Beschäftigungssituationen und hilft die branchentypischen Kapazitätsschwankungen auszugleichen. Im Bürobereich ermöglicht Gleitzeit eine flexible Organisation des Büroablaufes. Den Bedürfnissen von Eltern wird durch individuelle Elternteilzeitmodelle entsprochen. Altersteilzeit wird als Chance wahrgenommen, ältere und damit erfahrene Mitarbeiter möglichst lange im Arbeitsprozess zu halten.

MitarbeiterInnen-Befragung


Die Ergebnisse einer regelmäßigen MitarbeiterInnen-Befragung dienen einer ständigen Weiterentwicklung unserer Arbeitsplatzqualität, dem Miteinander im Unternehmen und der Führungskultur.

Seit 2004 finden unternehmensweite Befragungen aller MitarbeiterInnen statt. Die Meinungen, Vorschläge und Ideen werden ernst genommen und Strategien für die Weiterentwicklung des Arbeitsumfeldes und der Unternehmens- und Führungskultur daraus abgeleitet. Es sind schließlich vor allem zufriedene und motivierte MitarbeiterInnen, die uns in der Umsetzung unserer Unternehmensstrategien unterstützen.

Beruf und Familie


Unser Vorbild ist die Natur – von ihr lernen wir in Generationen zu denken. Mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglichen wir dies auch unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Die Österreichischen Bundesforste sind für ihre familienfreundliche Personalpolitik mit dem staatlichen Gütezeichen „berufundfamilie“ ausgezeichnet worden. Durch eine familienbewusste Personalpolitik wollen wir unsere Verantwortung für die Bedürfnisse der Gesellschaft, die sich aus dem Prinzip der Nachhaltigkeit ergibt, Rechnung tragen.

Wir ermöglichen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern u.a.

  • familienfreundliche Arbeitszeiten,
  • verschiedenen Teilzeitmodelle,
  • Führen in Teilzeit,
  • Väterkarenzen & Papamonate,
  • veranstalten jährlich für Kinder von Mitarbeiter/innen ein Sommerferien-Camp
  • und bieten betriebliche Pensionsvorsorge an.
von

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