Aus 1 mach 3: Bundesforste bauen Forsthaus in Scharfling zu Mietwohnungen um

Aus einem ehemaligen Forsthaus aus den 1950er-Jahren sind in Scharfling am Mondsee (Gemeinde St. Lorenz) drei moderne Mietwohnungen entstanden, die künftig als Hauptwohnsitz genutzt werden. Die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) haben das Bestandsgebäude in rund einjähriger Bauzeit grundlegend saniert, neu organisiert und energetisch auf den aktuellen Stand gebracht. „Nachhaltigkeit ist für uns nicht nur in der Waldbewirtschaftung ein zentrales Prinzip, sondern ebenso im Immobilienbereich. Bei der Revitalisierung des Forsthauses in Scharfling haben wir deshalb konsequent auf eine ökologische Bauweise gesetzt und mit dem natürlichen Rohstoff Holz gearbeitet“, so Georg Schöppl, ÖBf-Vorstandssprecher und Vorstand für Finanzen und Immobilien.
Umfassender Umbau: Neues Leben für altes Forsthaus
Im Zuge der Neugestaltung wurde das Gebäude von Grund auf neu strukturiert: Durch die Errichtung eines außenliegenden Stiegenhauses entstanden aus dem vormaligen Einfamilienhaus drei eigenständige Wohneinheiten mit jeweils rund 80 Quadratmetern Wohnfläche. Bei der Fassadengestaltung wurde bewusst darauf geachtet, den ursprünglichen Charakter des Forsthauses zu erhalten und dem Gebäude gleichzeitig ein modernes Erscheinungsbild zu geben. „Unser Ziel war es, die vorhandene Bausubstanz bestmöglich zu nutzen und das Gebäude langfristig und sinnvoll weiterzuentwickeln. Darum haben wir den Bestand bewusst nachverdichtet und somit zusätzlichen, attraktiven Wohnraum geschaffen“, sagt Claudia Nutz, ÖBf-Bereichsleiterin Immobilien-Tourismus-Wasser. Die großzügig geschnittenen, hellen Wohnungen verfügen über eine hochwertige Innenausstattung mit Einbauküche, Eichenmassivparkett sowie Lärchenholz-Balkone bzw. eine Terrasse. Ein großer Gartenbereich, der im Lauf des Frühlings ausgestaltet wird, steht den Bewohner*innen zur gemeinschaftlichen Nutzung zur Verfügung. Der geräumige Carport erhält eine naturnah gestaltete Dachbegrünung aus heimischen Gräsern und Moosen. Das Gebäude liegt ruhig am Ortsrand von Scharfling und ist von der Natur- und Bergwelt der Region umgeben.
Für die Planung und Umsetzung setzten die Bundesforste bewusst auf regionale Partner: Die Entwürfe stammen vom Strobler Architektenbüro Sailer, gebaut wurde es von ortsansässigen Firmen. Insgesamt belief sich die Investitionssumme auf rund eine Million Euro. Nach der Fertigstellung im Februar 2026 stehen die Wohnungen nun zur Vermietung bereit. „Mit dem Umbau des Forsthauses ist in Scharfling ein zeitgemäßes Wohnangebot entstanden, das in der Region auf großes Interesse stößt. Bereits jetzt gibt es zahlreiche Anfragen für die Wohnungen“, freut sich Laurenz Aschauer, Leiter des ÖBf-Forstbetriebs Traun-Innviertel.
Energieeffizientes Bauen mit dem CO2-Speicher Holz
Wo immer es möglich ist, entwickeln und bewirtschaften die Bundesforste ihre Immobilien selbst und stärken damit die regionale Wertschöpfung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf einer energie- und ressourcenschonenden Bauweise, so auch in Scharfling: Das neue Dachgeschoss wurde komplett in Massivholzbauweise errichtet, wofür insgesamt über 100 Kubikmeter heimisches Lärchen- und Fichtenholz zum Einsatz kamen. Die drei Wohneinheiten werden künftig über eine energieeffiziente Luftwärmepumpe beheizt, zudem wurden Dämmung und Gebäudetechnik umfassend modernisiert.
In den vergangenen zehn Jahren haben die Österreichischen Bundesforste mehr als 40 größere, nachhaltige Immobilienprojekte realisiert. Allein 2025 betrug das Investitionsvolumen dabei insgesamt rund 25 Millionen Euro. „Der Geschäftsbereich Immobilien ist in den letzten Jahren zu einem wesentlichen Standbein der Bundesforste geworden. Die laufenden Einnahmen aus dem Immo-Geschäft leisten heute einen maßgeblichen Beitrag zum Gesamterfolg des Unternehmens“, so Schöppl abschließend.
Detaillierte Infos zu den einzelnen Mietwohnungen finden sich auf dem ÖBf-Immobilienportal.
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