Generationenwechsel bei den Bundesforsten im Nationalparkbetrieb Donau-Auen

Ende Juli 2026 hat Franz Stubenböck die Standortverantwortung im Nationalparkbetrieb Donau-Auen der Österreichischen Bundesforste (ÖBf) übernommen. Der 36-jährige gebürtige Tiroler folgt auf Johannes Wimmer, der nach einer langjährigen Laufbahn bei den Bundesforsten in Ruhestand geht.
Rückkehr in neuer Funktion
Für Stubenböck ist die neue Funktion zugleich eine Rückkehr zu den Bundesforsten: Er studierte Forstwirtschaft an der Universität für Bodenkultur Wien sowie Agrar- und Umweltpädagogik an der HAUP Wien. Seine berufliche Laufbahn begann er beim Österreichischen Biomasseverband, anschließend wechselte er zum Land Tirol. Von 2019 bis 2023 war er bereits bei den Bundesforsten tätig und in der Stabsstelle Finanzen-Recht-Controlling unter anderem für die Optimierung der Forst- und Holzernteprozesse verantwortlich. Zuletzt arbeitete Stubenböck im Kabinett von Bundesminister Norbert Totschnig und war dort für die Themen Forstwirtschaft, Wasserwirtschaft und Klimawandelanpassung zuständig. Gleichzeitig leitete er das Geschäftsfeld Anpassung an den Klimawandel im BMLUK. Bereits seit dem Frühjahr arbeitete er im Nationalparkbetrieb Donau-Auen mit, um gemeinsam mit Johannes Wimmer eine geordnete Übergabe sicherzustellen.
Johannes Wimmer trat 1989 in die Österreichischen Bundesforste ein und war seit 2021 Leiter des Nationalparkbetriebs Donau-Auen. In dieser Zeit prägte er die Weiterentwicklung des Standorts Eckartsau maßgeblich mit – etwa durch die Modernisierung der technischen Infrastruktur im Schloss Eckartsau, den Einsatz moderner Wärmebildtechnik bei Wildstandserhebungen sowie die Neugestaltung des Nationalparkcamps Eckartsau. Die Österreichischen Bundesforste danken Johannes Wimmer für seinen langjährigen Einsatz, seine Verdienste um den Nationalparkbetrieb Donau-Auen sowie für die waldbaulichen Impulse, die er im Forstbetrieb Wienerwald gesetzt hat, und wünschen ihm für seinen neuen Lebensabschnitt alles Gute.
Verantwortung für einen der wertvollsten Naturräume Österreichs
Mit Ende Juli 2026 hat nun die nächste Generation Verantwortung im Nationalparkbetrieb Donau-Auen übernommen: Gemeinsam mit seinem Team wird Franz Stubenböck künftig die nachhaltige Bewirtschaftung eines der wertvollsten Naturräume Österreichs verantworten sowie den Nationalparkstandort und Schloss Eckartsau weiterentwickeln.
„Ich freue mich sehr über das Vertrauen und darauf, diese verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen zu dürfen. Der Nationalpark Donau-Auen stellt einen einzigartigen Lebensraum zwischen Wien und Bratislava dar, dessen Entwicklung nur gemeinsam mit allen Partnerorganisationen und Institutionen gelingen kann. Mit dem Schloss Eckartsau bewirtschaften wir nicht nur einen historisch relevanten Prunkbau, sondern eine Eventlocation mit besonderem Charme inmitten des Nationalparks. Ziel muss es sein, den Nationalparkbetrieb und den Schlossbetrieb gemeinsam zu denken und weiterzuentwickeln. Ich freue mich darauf, zusammen mit meinem Team den erfolgreichen Weg fortzusetzen“, sagt Franz Stubenböck.
„Mit Franz Stubenböck übernimmt ein erfahrener Kollege die Standortverantwortung im Nationalpark Donau-Auen. Er kennt die Bundesforste aus seiner früheren Tätigkeit und bringt darüber hinaus wertvolle Erfahrungen aus Verwaltung und Ministerium mit. Ich freue mich, dass wir mit ihm einen engagierten Kollegen für diese verantwortungsvolle Aufgabe gewinnen konnten, und bin überzeugt, dass er den Standort gemeinsam mit seinem Team erfolgreich weiterentwickeln wird“, so Gerald Oitzinger, ÖBf-Betriebsleiter Forstbetrieb Wienerwald und Nationalparkbetrieb Donau-Auen.
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Österreichische Bundesforste
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