Fliegender Birkhahn (c) ÖBf-Archiv/Thomas Kranabitl

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Hinter den Kulissen in unseren Wäldern

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Mein Lieblingsplatz - Michael Bergmann, ÖBf-Revierleiter Glemmtal

Aus der Sicht des Wald-Profis: Unser Kollege zeigt fünf persönliche Orte, die man in seinem Revier kennen sollte.

Foto © oebf/Antonia Mayer

DER FÖRSTER Michael Bergmann kommt ursprünglich aus Lilienfeld in Niederösterreich. Schon als Student war er im Außendienst viel im Pinzgau unterwegs, weil ihn die Gegend wirklich begeistert hat. Seit 2005 arbeitet er bei den Bundesforsten, seit 2014 leitet er das Forstrevier Glemmtal.
WASSERSCHUTZ Die Klammalm liegt in einem ausgewiesenen Wasserschon- und zum Teil auch Wasserschutzgebiet. Von diesem Quellgebiet stammen im Sommer rund 80 Prozent des Saalbacher Trinkwassers.
ORT MIT GESCHICHTE Was passiert, wenn sich die Natur eine Fläche zurückholt? Bis vor 60 Jahren stand auf der Klammalm eine kleine Almhütte samt Stall. Heute erinnern nur noch die morschen Balken daran.
NIEDERMOOR BEIM OFENWALD Wer bei der Klammalm die Forststraße verlässt und über einen schmalen Trampelpfad in den Ofenwald einbiegt, stößt bald auf ein kleines Niedermoor. Es wird nur vom Regen gespeist und ist ein wichtiger Rückzugsort für Molche, Wasserläufer und unzählige Insekten.
AUSBLICK Von den Hängen hat der Förster einen besonders guten Ausblick auf die Region Saalbach-Hinterglemm. Die beiden Seiten des Glemmtals könnten kaum unterschiedlicher sein: Auf der einen Seite liegen die Pisten, Lifte und der Hüttentrubel, auf der anderen Seite gibt es stille Wälder, Almen und viel unberührte Natur.
LEOGANGER STEINBERGE Der Blick reicht weit hinüber zu den Leoganger Steinbergen und den Kitzbüheler Alpen rund um Saalbach-Hinterglemm. Die steile Kalksteinmauer ist ein markantes Gegenstück zu den sanften Almen im Vordergrund.

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