Einblicke in den Wald der Zukunft bei Hallstatt

Wie sieht der Wald der Zukunft in Österreich aus? Welche Baumarten werden wachsen, welche nicht mehr? Und was können Waldbewirtschafter*innen tun, um die Wälder gesund zu erhalten? Diese und weitere Fragen beantworteten Förster*innen und Naturexpert*innen der Österreichischen Bundesforste (ÖBf) im September bei kostenlosen Führungen durch die Wälder in allen ÖBf-Forstbetrieben. Auch in Echerntal bei Hallstatt fand am 27. September eine Führung statt.
Beim gemeinsamen Waldspaziergang auf den Flächen des Forstbetriebs Inneres Salzkammergut erkundeten die Teilnehmer*innen die Wälder bei Hallstatt und sahen die unmittelbaren Auswirkungen des Klimawandels: Windwürfe, Felsstürze, Borkenkäferbefall, Waldbrandflächen und Lawinenschäden. Die ÖBf-Experten Norbert Meier und Martin Steyrer erläuterten, wie die Bundesforste eindimensionale Fichten-Kulturen in klimafitte Mischwälder mit Tannen, Buchen und seltenen Baumarten umwandeln. Gemeinsam wurde ein Blick ins Jahr 2100 geworfen – in einen Wald, in dem unterschiedlichste Jungbäume von Natur aus nachwachsen und dessen Artenreichtum als beste Vorsorge im Kampf gegen den Klimawandel gilt. Das Walderlebnis fand bei einer kleinen Jause einen gemütlichen Ausklang. Einstimmig fiel das Fazit der Teilnehmer*innen aus: Alle waren von der informativen, lehrreichen Führung begeistert und werden in Zukunft mit neuen Blickwinkeln durch unsere Wälder gehen.
Tipp: All jene, die jetzt keine Gelegenheit hatten, den Wald der Zukunft vor Ort kennenzulernen, nehmen die Bundesforste unter www.wald-der-zukunft.at auf eine virtuelle Tour durch den Wald von heute und morgen mit.




Waldführung in Echerntal mit ÖBf-Experten (c) ÖBf
Waldführung in Echerntal mit ÖBf-Experten (c) ÖBf
