Einsatzübung der Bergrettung auf ÖBf-Flächen im Märzengrund

Ob Blitzeinschlag, Forstunfall oder Reanimation: Ein Notfall will geübt sein. Aus diesem Grund beteiligten sich am 16. August 2025 insgesamt über 70 Einsatzkräfte der Bergrettung Zell am Ziller und Kaltenbach, der Bergrettungshundestaffel und der Freiwilligen Feuerwehren Sturm und Uderns an einer bezirksübergreifenden Einsatzübung, die auf der Obweinalm im Märzengrund großteils auf Flächen des ÖBf-Forstbetriebs Unterinntal durchgeführt wurde. Mehrere Teilübungen fanden parallel in steilem, bewaldetem Gelände statt, um sich unter möglichst praxis- und realitätsnahen Bedingungen so gut wie möglich auf den Ernstfall vorzubereiten.
Zu den Übungsszenarien zählten ein Blitzeinschlag im Baum, ein Forstunfall mit schwerem Personenschaden und ein medizinischer Notfall eines Jägers an einem Bodensitz. Dabei wurde unter anderem die Befreiung einer eingeklemmten Person unter einem Baum geübt, verletzte Forstarbeiter im Gelände durch Suchtrupps mit Hunden aufgespürt und eine Reanimationssituation trainiert.
Als größter Waldbewirtschafter des Landes sind die Bundesforste mit den Herausforderungen alpiner Arbeitssituationen bestens vertraut – gefährliche Situationen im steilen Gelände oder bei der Waldarbeit gehören zum forstlichen Alltag. Viele der geübten Einsatzszenarien sind daher eng mit der Praxis im Wald verknüpft. Übungen wie diese ermöglichen es den Einsatzorganisationen, unter realistischen Bedingungen für den Ernstfall zu trainieren. Die Bundesforste stellen dafür gern ihre Flächen zur Verfügung – zur Stärkung der Sicherheit im Bergwald und der Zusammenarbeit im Einsatzfall.






Einsatzübung im Märzengrund mit Rettungshundestaffel (c) zillertalfoto.at/Markus Sporer
Einsatzübung im Märzengrund (c) zillertalfoto.at/Markus Sporer
Einsatzübung im Märzengrund (c) zillertalfoto.at/Markus Sporer
