Fliegender Birkhahn (c) ÖBf-Archiv/Thomas Kranabitl

Stories & Videos

Hinter den Kulissen in unseren Wäldern

Story

Waldführungen im Kobernaußerwald und St. Lorenz

ÖBf-Experten gaben Einblicke in die nachhaltige Waldbewirtschaftung im Traun-Innviertel

ÖBf-Experte Christoph Haslinger bei der Führung in St. Lorenz (c) ÖBf/W. Lienbacher
ÖBf-Experte Christoph Haslinger bei der Führung in St. Lorenz (c) ÖBf/W. Lienbacher

Wie sieht der Wald der Zukunft in Österreich aus? Welche Baumarten werden wachsen, welche nicht mehr? Und was können Waldbewirtschafter*innen tun, um die Wälder gesund zu erhalten? Diese und weitere Fragen beantworteten Förster*innen und Naturexpert*innen der Österreichischen Bundesforste (ÖBf) am Freitag, 1. September, und am Samstag, 2. September bei kostenlosen Führungen durch die Wälder in allen ÖBf-Forstbetrieben. Das Interesse war groß: Insgesamt nahmen österreichweit rund 250 Naturinteressierte an den Waldspaziergängen teil. Auch in St. Johann am Walde im Kobernaußerwald und in St. Lorenz am Mondsee fanden am 1. und 2. September Führungen statt.

Bei den gemeinsamen Spaziergängen durch den Kobernaußerwald  erfuhren die Teilnehmer*innen mehr über die nachhaltige Waldbewirtschaftung der Bundesforste. Förster Matthias Berger erklärte, warum ein artenreicher Wald als beste Vorsorge im Kampf gegen den Klimawandel gilt und stellte Zukunftsbaumarten wie die Tanne, Eiche oder Buche vor. Außerdem ging es gemeinsam auf Borkenkäferfang: Es wurde anschaulich gezeigt, welche Schäden das nur wenige Millimeter große Insekt anrichten kann und wie die Käferbekämpfung funktioniert.  Ein weiteres Thema war die große Bedeutung von Totholz und Biotopbäumen, die bei der Holzernte bewusst stehengelassen werden. Sie dienen rund 4.500 Tier- und Pflanzenarten als Brutstätte oder Nahrungsquelle und fördern damit die Artenvielfalt. Bei der Waldführung in St. Lorenz am Almkogel erkundeten die Teilnehmer*innen die Schutz- und Bannwald-Flächen entlang der Südwestseite des Mondsees. Bundesforste-Experte Christoph Haslinger erläuterte erläuterte, welche Maßnahmen die Bundesforste schon heute ergreifen, damit nachfolgende Generationen möglichst klimafitte, stabile Wälder vorfinden. 

Die Walderlebnisse fand bei einer kleinen Jause einen gemütlichen Ausklang. Dabei fiel das Fazit der Teilnehmer*innen einstimmig aus: Alle waren von den informativen, lehrreichen Führungen begeistert und werden in Zukunft mit neuen Blickwinkeln durch unsere Wälder gehen. Tipp: All jene, die jetzt keine Gelegenheit hatten, den Wald der Zukunft vor Ort kennenzulernen, nehmen die Bundesforste unter www.wald-der-zukunft.at auf eine virtuelle Tour durch den Wald von heute und morgen mit.

Seite teilen auf:

Wir verwenden Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige sind notwendig, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern.