Helvetia und Österreichische Bundesforste schaffen neue Streuobstwiese im Wienerwald

Helvetia Versicherung und die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) setzen ihr gemeinsames Engagement für den Schutz der Biodiversität fort. Im Forstrevier Weidlingbach im Wienerwald entsteht auf Wiener Stadtgebiet eine neue Streuobstwiese. Dafür werden 20 junge Obstbäume gepflanzt und bestehende alte Obstbäume durch gezielte Pflegemaßnahmen erhalten. Ziel des Projekts ist es, traditionelle Obstsorten zu fördern, wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu schaffen und die Artenvielfalt langfristig zu stärken.
»Als Versicherer denken wir in Generationen. Vorsorge bedeutet für uns auch, Verantwortung für unsere Umwelt zu übernehmen. Mit diesem Projekt schaffen wir neue Lebensräume und bewahren gleichzeitig wertvolle alte Obstbäume. Besonders freut mich, dass wir damit direkt vor den Toren Wiens einen Beitrag zur Artenvielfalt leisten«, erklärt Werner Panhauser, Vorstand Vertrieb & Marketing bei Helvetia.
Neue »alte« Obstbäume für den Wienerwald
Im November 2026 werden auf der vorbereiteten Fläche zehn Apfelbäume der alten Sorten Bittenfelder, Kronprinz Rudolf, Weißer Klarapfel und zehn Birnbäume der Sorte Kirchensaller Mostbirne gepflanzt. Alle Sorten sind für die klimatischen Bedingungen im Wienerwald geeignet und erweitern das bisherige Sortenrepertoire. Zum Schutz vor Wildverbiss durch Rehe und Hasen werden die jungen Bäume mit Schutzkörben versehen.
Bereits im Sommer wurden die vorhandenen alten Obstbäume fachgerecht gepflegt. Dabei wurden abgestorbene Äste entfernt, die Baumkronen erhalten und teilweise verjüngt. Auch ein bestehender Kirschbaum und ein Nussbaum bleiben auf der Fläche erhalten. Zur Vorbereitung der Neupflanzungen wurde eine kleine Gehölzinsel entfernt und die verbliebenen Baumstöcke wurden gefräst.
Wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen
Streuobstwiesen zählen zu den besonders artenreichen Kulturlandschaften. Die Kombination aus Obstbäumen unterschiedlichen Alters und offenen Wiesenflächen bietet zahlreichen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Blühende Obstbäume liefern Nahrung für Wildbienen und andere bestäubende Insekten. Alte Bäume können mit ihren Höhlen und Spalten wichtige Nist- und Rückzugsorte für Vögel, Fledermäuse und Insekten bieten.
»Mit Helvetia verbindet uns eine Naturpartnerschaft, die uns große Freude bereitet. Gemeinsam setzen wir konkrete Maßnahmen für mehr Artenvielfalt und den Erhalt wertvoller Lebensräume um. Die neue Streuobstwiese im Wienerwald ist ein schönes Beispiel dafür, wie wir mit vereinten Kräften einen nachhaltigen Beitrag für die Natur leisten können. Mein herzlicher Dank gilt Helvetia für die wertvolle Unterstützung und das langfristige Engagement für unsere Natur«, betont Georg Schöppl, Vorstandssprecher der Österreichischen Bundesforste.
Langfristiges Engagement für Natur- und Klimavorsorge
Das Projekt ist Teil der langjährigen Zusammenarbeit zwischen Helvetia und den Österreichischen Bundesforsten. Neben der gemeinsamen Schutzwald-Initiative engagieren sich die Partner seit 2025 auch gezielt für die Biodiversität. Im Vorjahr stand die Sanierung und ökologische Aufwertung von Feuchtbiotopen im Wienerwald im Mittelpunkt. Mit der neuen Streuobstwiese wird dieses Engagement um den Erhalt artenreicher Kulturlandschaften erweitert.
Das Projekt wird 2026 umgesetzt und abgeschlossen. Finanziert wird es von der gemeinnützigen Stiftung IDEA helvetia, die zahlreiche Sozial- und Naturprojekte sowie das Schutzwald-Engagement von Helvetia in Österreich unterstützt. Mehr dazu auch hier auf der Website von Helvetia.
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