Neue Reitwege im Murtal

Mit den neuen Reitwegen im Murtal entsteht ein attraktiveres, offiziell ausgewiesenes Streckennetz, das Ausritte auf klar definierten Routen in der Region ermöglicht. Vorgestellt wurde das neue Angebot am 11. April 2026 im Rahmen einer Informationsveranstaltung in St. Michael.
Die neuen Reitrouten sind das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen Tourismusverband, Gemeinden, Projektinitiatorinnen und Grundeigentümern. Die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) leisten als einer der größten Grundeigentümer in der Region einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung: Insgesamt werden rund 1,6 Kilometer an Reitwegen auf Flächen der ÖBf ermöglicht.
Zu den neuen Angeboten zählen die rund 6,5 Kilometer lange Strecke „Alte Mühle“ von Stranach bis St. Margarethen sowie der etwa 17,5 Kilometer lange „Murtreppelweg“ von Unterweißburg bis Neggerndorf. Beide Routen sind Teil eines abgestimmten Gesamtkonzepts zur Weiterentwicklung des Freizeitangebots im Murtal.
Interessensausgleich im Naturraum
Ziel des Projekts ist es, das Freizeitangebot für Reiterinnen und Reiter zu erweitern und dabei insbesondere das Miteinander mit anderen Freizeitnutzern zu fördern. Grundlage dafür bildet unter anderem eine verbindliche Reitvereinbarung mit klar definierten Nutzungsregeln.
Ein zentrales Element dabei ist die Kennzeichnungspflicht für Pferde: Alle Reiterinnen und Reiter müssen ihre Tiere mit nummerierten Tafeln ausstatten. Diese ermöglichen eine eindeutige Zuordnung und unterstützen die Einhaltung der Vereinbarung.
Rücksichtnahme gegenüber anderen Nutzergruppen wie Wanderern oder Radfahrern sowie die Einhaltung der vereinbarten Regeln sind zentrale Voraussetzungen für die Nutzung der Wege.
Mehrwert für Region und Tourismus
Mit den neuen Reitwegen wird das Freizeitangebot im Murtal gezielt erweitert. Gleichzeitig schaffen die ausgewiesenen Strecken klare Orientierung für Reiterinnen und Reiter und tragen damit zu einem guten Miteinander im Naturraum bei.
