Naturschutz

Kooperationen & Naturschutzprojekte

Moorrenaturierung durch Unterstützung der Respondent*innen der Statistik Austria

Schutz von gefährdeten Lebensräumen und Arten

Seit Jänner 2022 haben Respondent*innen der Statistik Austria die Möglichkeit Naturschutzprojekte auf Flächen der Österreichischen Bundesforste zu unterstützen. Personen, die an Umfragen der Statistik Austria teilnehmen, erhalten als Dankeschön einen Gutschein. Diesen Gutscheinwert können sie einem Naturschutzprojekt widmen. Rund 30% der Respondent*innen haben diese Option in Anspruch genommen.

Naturschutzprojekt „Moorkomplex am Nassköhr“ im Jahr 2022

Im Jahr 2022 stand der „Moorkomplex am Nassköhr“ des ÖBf-Forstbetriebs Steiermark zur Wahl. Im Ramsar-Gebiet Nassköhr gab es bereits 2002 in Zusammenarbeit mit der Universität Wien erste Renaturierungsmaßnahmen mit rund 80 Holzdämmen. Es handelt sich um den größten Moorkomplex im Osten der Kalkalpen mit einer Ausdehnung von rund 200 Hektar. Durch diese Alleinstellung in Bezug auf die geografische Lage und die flächenhafte Ausdehnung ist es klar, dass dieses einmalige Feuchtgebiet erhalten bleiben soll. Ziel des Projektes war es, die Renaturierungsmaßnahmen nachzubessern und auszubauen.

Dank der Spendenbereitschaft der Respondent*innen der Statistik Austria wurde  die Projektsumme im Jahr 2022 erreicht und konnten die Renaturierungsmaßnahmen am Moorkomplex Nassköhr im Sommer 2023 umgesetzt werden. Insgesamt wurden 19 alte Staudämme saniert und 5 neue Dämme gesetzt.

Moorkomplex am Nassköhr, Drohnenaufnahme
Moorkomplex am Nassköhr (c) ÖBf/Nicole Seiser

Naturschutzprojekt „Alpenmoore“ in den Jahren 2023/2024

Im Jahr 2023 stand das Naturschutzprojekt „Alpenmoore“ mit Moorflächen in Tirol und Salzburg im Fokus. So soll es ermöglicht werden, Renaturierungsmaßnahmen zu setzen, Moorflächen zu pflegen und zu schützen.

In Tirol bei Going am Wilden Kaiser konnten im Sommer 2023 mit den bereits eingelangten Spenden erste Maßnahmen umgesetzt werden. Am Hüttelmoos wurde die Vegetation zurückgeschnitten, um das zuwachsen der Moorfläche zu verhindern und am Hahnbodenmoor wurden zur Wiedervernässung des Moores neue Staudämme gesetzt.

Wir bedanken uns auf diesem Wege bei allen Respondent*innen herzlichst!

Namentlich sind diese unter anderen

Walter Bärnfeind, M. Schmelzer, Karin Schoder, Johannes Strauß,Jürgen Pilz, Pascal Peer, Yasmin Schwöd, Claudia Daniela Ortner, Renate Kraft, Angela Rucker, Annemarie Wutti, Michael Liener, Tanja Dinter & Hannes Loipetsberger, Kathi Gabl, Alexander Küpper, Nora Schlüßlmayr

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