Projekte und Dienstleistungen

Seelauben-Monitoring 2016

Über die Seelaube (auch Mairenke genannt) ist wenig bekannt. Ihr Vorkommen ist auf wenige Seen in Österreich beschränkt. Im Grundl- und Toplitzsee ist sie anzutreffen. Im Vorjahr wurden im Rahmen des LIFE-Projektes Ausseerland mehr als 5.000 Seelauben bei ihrem Laichzug gezählt.

Zusätzlich zur Zählung im Vorjahr wurde 2016 außerhalb des LIFE+ Projektes, mit finanzieller Unterstützung des Landes Steiermark, eine weiteres Projekt für die Seelauben initiiert: Neben der Zählung der Individuen wurde auch ein verstärkter Fokus auf die Erhebung der Laichhabitate und auf den Informationsgewinn zum Laichverhalten der Seelauben gelegt. Die Daten liefern wichtige Erkenntnisse zur aktuellen Gesamtpopulation der Seelaube und der Artenzusammensetzung in Grundl- und Toplitzsee. 

Während der der Laichzeit Mai bis Juni wurde der Toplitzbach mit einer mobilen Flusswehr temporär abgesperrt. Alle passierenden Fische wurden in eine mobile Reuse - das ist ein im Flusslauf eingebauter Kasten - umgeleitet. Fisch für Fisch wurde entnommen, gewogen und gemessen. 

Pilotprojekt: Unterwasser-Monitoring

Erstmals wird im Rahmen eines Pilotprojektes auch der Einsatz einer Unterwasserkamera getestet: Sie soll langfristig eine berührungslose Zählung der Fische ermöglichen und damit nicht nur die aufwendige, händische Zählung ablösen, sondern auch weitgehend den Stress für die Fische reduzieren.

© Filmrechte: freiwasser - Arbeitsgemeinschaft für Ökologie, Kulturtechnik und Wasserwirtschaft

 

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