Einblicke & Aktuelles

IÖG-Projekt

Kartierung fischfressender Vögel an Traun und Alm

Mit Beginn des Kormoran-Zuges in die Überwinterungsgebiete werden auch die Kartierungen der fischfressenden Vögel an Traun und Alm fortgesetzt. Zwischen Ende September 2020 und März 2021 werden die fünf MitarbeiterInnen der Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Wildbiologie & Jagdwirtschaft, erneut in den frühen Morgenstunden im Untersuchungsgebiet die Erhebungen durchführen.

Die vorkommenden Kormorane, Graureiher und Gänsesäger werden hierbei regelmäßig gezählt und ihr Verhalten erfasst. So können einerseits räumliche Schwerpunkte identifiziert und andererseits wichtige Erkenntnisse für die Beurteilung des Prädationsdrucks an Traun und Alm abgeleitet werden.

Interessierte sind wieder herzlich eingeladen, die Kartierenden während der Erhebungen zu begleiten. Eine Terminübersicht finden Sie nachfolgend. Für weitere Informationen bitten wir rechtzeitig um Kontaktaufnahme unter josephin.boehm (at) boku.ac.at

Bestandserhebung Vögel

Herbst & Winter 2019/20

Die Kartierung fischfressender Vögel geht für diesen Winter in die Endphase über

Bereits seit Ende September 2019 werden die im Projektgebiet tagsüber vorkommenden Kormorane, Graureiher und Gänsesäger regelmäßig gezählt und ihr Verhalten erhoben. So können einerseits räumliche Schwerpunkte identifiziert und andererseits wichtige Erkenntnisse für die Beurteilung des Prädationsdrucks an Traun und Alm abgeleitet werden.

Noch bis Ende März werden die fünf Mitarbeiter der Universität für Bodenkultur Wien die Kartierungen durchführen. Die Erhebungen werden dann im Herbst 2020, mit der erneuten Rückkehr der Kormorane bzw. dem Durchzug in die Überwinterungsgebiete, fortgesetzt.

Masterarbeit über die Nahrungsökologie der Kormorane

Im Rahmen einer zusätzlichen Masterarbeit, die von einer Studentin der Universität für Bodenkultur Wien verfasst wird, werden weitere wichtige Erkenntnisse über die Nahrungsökologie der in der Region vorkommenden Kormorane erlangt. Hierfür werden neben den PIT-Tags, mit denen tausende Fische im Projektgebiet markiert wurden, auch Speiballen gesucht und aufgesammelt. Das weißliche Drüsensekret aus dem Magen der Vögel enthält unverdaute Nahrungsreste, wie Schuppen und Knochen. Anhand kleinster Unterschiede in ihrer Form und Struktur ist es möglich, die Beutetiere zu bestimmen – viele sogar bis auf Artniveau. Mit dieser Analyse können für das IÖG-Projekt ergänzende Aussagen über die Nahrungswahl der Kormorane getroffen werden.

 

Abbildung 1: Naseneier werden in Klumpen aus einem Spenderbach entnommen.
Abbildung 2: Nach einigen Wochen schlüpfen die Larven. Diese verbringen ihre ersten Lebenswochen im Substrat des Gewässers.

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