Mit dem Naturraum verantwortungsvoll umgehen

Laichplatz-Wiederherstellung an der Traun

Allianz-Partner: Lenzing AG

Die Äsche ist eine gefährdete Fischart und lebt auch in der Traun. Zur erfolgreichen Fortpflanzung benötigt diese Art Laichplätze in flachen, gut überströmten Bereichen mit lockerem Sediment, in dem der abgelegte Laich sich entwickeln kann. Sind die Kieslückenräume des Sediments mit Feinsedimenten verfüllt, können sich Äschen nicht erfolgreich reproduzieren. Durch fehlende Umlagerungsprozesse tritt dieses Problem auch an der Traun auf.

Pünktlich vor Beginn der Äschen-Laichzeit wurden im Jänner 2026 bei niedrigem Wasserstand (und eisigen Temperaturen) fünf potenzielle Laichplätze an der Traun hergerichtet. 

Damit stehen den Fischen die mit einem Roderechen bearbeiteten Bereiche nun wieder als Laichplätze zur Verfügung.

Mehr dazu im ÖBf-Newsroom

 

Moorschutz am Sandling

Allianz-Partner: Lenzing AG

Die ausgewählten Moor- und Feuchtwiesenbereiche am Sandling bei Altaussee zeigten in den letzten Jahren ein verstärktes Gehölzaufkommen. Insbesondere Fichten und Faulbaum wuchsen in die insgesamt rund 7 Hektar umfassenden Flächen ein und veränderten so den Charakter dieser Moore.

Auf rund 3 Hektar wurden aufkommenden Gehölze entfernt, zudem wurde gemulcht und gemäht.

Dabei wurde auf eine besonders bodenschonende und insektenfreundliche Vorgangsweise geachtet: so wurde nie die gesamte Moorfläche auf einmal bearbeitet. Stattdessen wurden alternierende Teilflächen in aufeinanderfolgenden Jahren gemäht, um Rückzugsorte für auf den Flächen vorhandene Tiere aufrecht zu erhalten. Das Mäh- und Mulchgut wurde sorgfältig aus der Fläche entfernt.

Unter anderem mit Mitteln aus der Partnerschaft mit der Lenzing AG konnte ein Teil der Flächen 2024 und 2025 bearbeitet werden.

Wildbienenfreundliche Lebensraumgestaltung

Allianz-Partner: Lenzing AG

Im Jahr 2023 wurden in Zusammenarbeit mit Lenzing AG im Traunviertel und Innviertel auf drei Flächen mit insgesamt rund 1,1 Hektar Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität gesetzt. Die ehemals landwirtschaftlich genutzten Flächen wurden nach früherem Vorbild wieder bearbeitet und so wildbienenfreundlich gestaltet.

Durch die Entfernung aufkommender Gehölze wurden wertvolle Trockenstandorte vor dem Zuwachsen bewahrt. An geeigneten Stellen wurden entlang von Waldrändern zudem ökologisch wertvolle und standortgerechte Gehölze wie z.B. Primitivpflaumen und blühende Heckensträucher gepflanzt. 

Um diese vor Verbiss durch Wildtiere zu schützen, kamen biologisch abbaubare Stammschutzhüllen aus Fichtenfurnier zum Einsatz.

Ein herzliches Dankeschön an die Lenzing AG für die Zusammenarbeit im Sinne des Biodiversitätsschutzes!

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