Wienerwald

Naturgenuss

Kulinarisches aus dem Wald

Naturgenuss im Mai: Vogelmiere

Sie ist ein Allerweltskraut und wächst beinahe überall: Die Vogelmiere (stellaria media) gilt mancherorts eher als „Unkraut“. Damit tut man dieser zur Familie der Nelkengewächse gehörenden Pflanze allerdings unrecht.

Die Vogelmiere kann als Wildgemüse und Heilpflanze verwendet werden. Sie schmeckt nach jungem Mais und hat eine schmerzlindernde Wirkung bei Rheuma und Gelenksschmerzen. Es lohnt sich, den Speiseplan mit Vogelmiere zu ergänzen: Ein Vogelmieren-Salat deckt den täglichen Vitamin C-Bedarf und liefert wertvolle Mineralien.

Sammeln kann man sie fast das ganze Jahr über. Als einjährige Pflanze stirbt sie jedoch in kalten Wintern ab. Am wahrscheinlichsten ist sie auf feuchten, nährstoffreichen Böden zu finden, wächst jedoch auch auf Schutthalden, Wegen und Ufern.

Rezept:

VOGELMIEREN-PESTO

Die Vogelmiere kleinschneiden und gemeinsam mit Nüssen, Salz und Parmesan und Öl vermixen bis eine sämige Sauce entsteht. Falls die Sauce noch zu fest ist, etwas mehr Olivenöl hinzufügen.

Das fertige Pesto in saubere, heiß ausgespülte Gläser füllen und bis zum Rand mit Olivenöl bedecken. Es passt hervorragend zu Nudelgerichten und ist auch zum Verfeinern von Saucen und Suppen geeignet.

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