Naturgenuss im April: Junge Buchenblätter!
Die Rotbuche als Speiselaubbaum
Der Wienerwald ist das größte zusammenhängende Laubwaldgebiet Mitteleuropas und bekannt für seine hallenartigen Buchenwälder. Weniger bekannt ist, dass die zarten hellgrünen Laubblätter der Rotbuche genießbar sind.
Sie eignen sich hervorragend als Salatgrundlage und bereichern auch Saucen und Kräutertopfen mit ihrem erfrischenden Aroma. Der Geschmack erinnert leicht an Sauerklee oder Sauerampfer.
Erkennbar ist die Rotbuche (Fagus sylvatica) an ihrer hellgrauen, glatten Rinde.
Die eiförmigen Blätter sind frisch nach dem Austrieb seidig behaart und haben einen leicht gewellten Blattrand.
Rezept für einen Buchenblattsalat:
1/2 Salatkopf (z.B. Häuptelsalat)
4 Handvoll junge Buchenblätter
2 Äpfel
3 EL Haselnussöl
2 EL Apfelessig
etwas Honig oder Hollersirup
Salz, Pfeffer
gehackte Haselnüsse
Salat und Blätter waschen und grob hacken, Äpfel fein würfeln.
Die anderen Zutaten zu einer Marinade verrühren und unter den Salat mischen.
Mit gehackten Haselnüssen bestreuen.








Junge Buchenblätter - buchstäblich ein Genuss!
Foto: Patricia Lechner
Im Frühling leuchtet der Buchenwald hellgrün.
Foto: ÖBf Archiv - Gabriele Moser
Bis aus der jungen Buche (links im Bild) eine so große Buche geworden ist, vergehen mindestens 50 Jahre.
Foto: Gernot Waiss
Junge Buchen müssen sehr schattentolerant sein.
Foto: ÖBf-Archiv - Franz Kovacs
