Wienerwald

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Naturgenuss im März

Bärlauch!

Im Wald duftet es nun intensiv nach Frühling. 

Die Geruchsquelle ist bald entdeckt: Ganze Teppiche von Bärlauch (Allium ursinum) bedecken den Waldboden. Vor allem in Bachnähe und in feuchten Laubwäldern fühlt sich diese mit dem Knoblauch verwandte Pflanze wohl. 

Bereits die alten Germanen wussten, dass im Bärlauch die geballte Kraft des Frühlings gespeichert ist! Er hat eine beruhigende Wirkung bei Magen- und Darmbeschwerden, kann gegen hohen Blutdruck helfen, ist eine Entschlackungspflanze und gleichzeitig eine kulinarische Gaumenfreude.

Das wissen auch die Bären, von denen der Bärlauch seinen Namen hat. Nach dem Winterschlaf hilft ihnen der Bärlauch, ihre Verdauung wieder in Gang zu bringen. In manchen Gegenden heißt der Bärlauch auch Ramser oder Ramsen, was sich von der germanischen Bezeichnung "hramusan" für ein Zwiebelgewächs herleitet. Die sprachliche Herkunft des Ortsnamen „Ramsau“ geht also auch auf den Bärlauch zurück!

 

Wegen der Verwechslungsgefahr mit Maiglöckchen, Herbstzeitlosen oder den Blättern jüngerer Pflanzen des Gefleckten Aronstabs bitte beim Sammeln auf Folgendes achten:

Merkmale von Bärlauchblättern:

- lanzettlich, am Ende spitz ausgezogen

- oberseits glänzend, unterseits matt

- jedes Blatt ist einzeln gestielt

- eine Blattscheide ist nicht zu sehen

- riechen nach Knoblauch

 

Hier die einfachste Möglichkeit, den frischen Bärlauch zu genießen:

Frischen kleingeschnittenen Bärlauch pur mit etwas Salz als Belag aufs Butterbrot!

 

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