Wienerwald

Biosphärenpark Wienerwald

Projekte - ADAPT 2W

ADAPT 2W

Einfluss des Klimawandels auf die Wälder im Biosphärenpark Wienerwald

Wie wird sich der Klimawandel auf die Wälder des Biosphärenpark Wienerwald bis ins Jahr 2100 auswirken? Was können Waldbewirtschafter unternehmen, um negativen Entwicklungen entgegenzuwirken?

Mit diesen Fragen befasste sich das Forschungsprojekt „ADAPT 2W“.

Der Klimawandel stellt Waldbewirtschafter vor enorme Herausforderungen: Denn Wälder, die in 100 oder mehr Jahren stabil, vielfältig, produktiv und erholsam sein sollen, müssen bereits heute verjüngt werden. Um mit der Ungewissheit, wie unser Wald auf künftige klimatische Verhältnisse reagieren wird, aufzuräumen und Verantwortlichen waldbauliche Alternativen in die Hand zu geben, starteten Bundesforste, BOKU und Biosphärenpark Wienerwald Management das Projekt ADAPT 2W. Für Bestände, die sich in der Prognose bis 2100 als besonders gefährdet herausstellten, wurden angepasste Managementstrategien entwickelt.

Diese Strategien werden nun auf sechs Testflächen in die Praxis umgesetzt. 2015 wurden diese Flächen ausgewählt und ein Konzept zur langfristigen Beobachtung der Bewirtschaftungserfolge erarbeitet, das in dem 2016 folgenden Monitoring umgesetzt wurde. In der Wintersaison 2016/2017 wurden die Waldbestände gemäß den Vorgaben der BOKU bearbeitet und die natürliche Verjüngung eingeleitet.

Im Rahmen eines Austauschs der Grundeigentümer von Kernzonen im Biosphärenpark Wienerwald wurden die Demoflächen auch genutzt, um im Wald über mögliche künftige Strategien im Waldbau zu diskutieren. Damit hat das Projekt den Sprung von der Wissenschaft auf den Boden der Praxis geschafft – Anwendungsforschung zum Angreifen. 

Ansprechpartnerin: Alexandra Wieshaider

Wald mit Totholz und Naturverjüngung, Foto: ÖBf Archiv
Testfläche mit Totholz und Naturverjüngung. // Foto: ÖBf Archiv

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