Fledermäuse im Wienerwald - Die Zwergfledermaus
Sie ist mit 3-7 g nicht nur ein Fliegengewicht, die Zwergfledermaus (Pipistrellus pipistrellus) ist auch die kleinste heimische Fledermausart.
Wenn sie ihre Flügel zusammenfaltet, dann passt sie bequem in eine Zündholzschachtel. Kein Wunder also, dass viele Menschen gefundene Zwergfledermäuse fälschlich sofort als Jungtiere identifizieren.
Wunschquartier: Haus am See oder Baum am Bach
In ihren Lebensraumansprüchen ist sie eine sehr flexible Art. Als typischer Spaltenbewohner sucht sie sich ihren Unterschlupf sowohl in Wäldern als auch in Siedlungen. Am liebsten sind ihr jedoch Wälder in Gewässernähe. Denn wo Gewässer sind, sind auch Mücken nicht weit. Passend zu ihrer Größe ernährt sie sich nämlich von diesen und anderen kleinen fliegenden Insekten. In sehr wendigem Flug patrouilliert sie dabei meist mehrere Minuten lang auf festen Flugbahnen, jede Nacht dort, wo es das meiste Futter gibt. Dabei lassen sie sich von den Fresslauten anderer Fledermäuse anlocken.






Zwergfledermaus (Pipistrellus pipistrellus) im Flug. // Foto: wikimedia commonsorg/Pipistrellus_flight1_barracuda1983.jpg
Die Zwergfledermaus ist winzig, flauschig und als Gelsenvernichter sehr nützlich. // Foto: wikimedia commons_File:Pipistrellus_pipistrellus_(3204039207) Gilles San Martin
Ausgewachsene Zwergfledermaus. Die Jungtiere, die im Juni geboren werden, sind noch kleiner. // Foto: wikimedia commons_Mnolf_Pipistrellus_pipistrellus_lateral

